Diskussion im Sozialausschuss
Höhere Zuschüsse für Ferienfreizeiten unstrittig

Warendorf -

Einigkeit herrschte bei den Mitgliedern des Sozialausschusses darüber, dass die „Richtlinien über die Gewährung von Zuschüssen der Stadt Warendorf zur Durchführung von Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche“ angepasst werden müssen.

Mittwoch, 03.04.2019, 16:56 Uhr aktualisiert: 04.04.2019, 16:52 Uhr
Ferienfreizeit in Schweden. 
Ferienfreizeit in Schweden.  Foto: SC DJK Everswinkel

Stadtjugendpfleger Ansgar Westmark informierte darüber, dass eine Aufstockung der Maximalfördersumme von 1,50 Euro auf 1,70 Euro pro Tag durchaus sinnvoll sei, betrachte man nicht nur den Kaufkraftverlust sondern auch die Kostensteigerungen bei Unterkunft und Verpflegung.

Auch in Hinblick auf die städtische Finanzlage sah der Erste Beigeordnete Dr. Martin Thormann keine Bedenken. Das Thema wäre schnell abgehakt worden, hätte sich aus den Reihen der Zuhörer nicht Tobias Reth zu Wort gemeldet. Der Vorsitzende der Deutschen Pfadfindergesellschaft Sankt Georg (DSPG) für den Bezirk Warendorf, macht darauf aufmerksam, dass seien Jugendgruppe der Rover bis zum Alter von 21 Jahren gehe und die bisherigen Förderrichtlinien eine Bezuschussung nur bis zum 18. Lebensjahr zulasse. Außerdem schlug Reth dem Ausschuss vor, den Zuschussbetrag gleich auf zwei Euro zu erhöhen.

Warum nicht gleich zwei Euro?

Dieser Vorschlag wird jetzt in den Fraktionen beraten. Damit eine im Prinzip unstrittige Erhöhung auch noch den Teilnehmern der Ferienfreizeiten 2019 zu Gute komme, soll das Thema im Hauptausschuss beraten und in der Mai-Ratssitzung beschlossen werden. Der Sozialausschuss tagt vorher nicht mehr. Die Ausweitung auf 21 Jahre müsse gut überlegt und vor allem juristisch „eingearbeitet“ werden. Möglich sei dies durch eine sogenannte „Öffnungsklausel“, die es im Bedarfsfall ermögliche ältere Teilnehmer zu bezuschussen.

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