Tanz für die Tafel
Kompromiss: Lohwall statt Skaterplatz

Warendorf -

Während die Stadt wenig geneigt ist, den „Tanz für die Tafel“ im Emsseepark enden lassen zu wollen, wo am 1. Mai das Besucheraufkommen und damit das Potenzial für Lärm und Müll sowieso sehr hoch ist, scheint es jetzt auf einen Kompromiss hinauszulaufen. Am Mittwoch saßen Veranstalter, Ordnungsamt der Stadt und Kreispolizei gemeinsam an einem Tisch.

Mittwoch, 17.04.2019, 16:52 Uhr

Die Idee: eine öffentliche Tanzveranstaltung am 1. Mai mit Technomusik auf dem Skaterplatz im Emsseepark soll zum einen jungen Menschen in Warendorf etwas bieten, gleichzeitig aber auch durch Spenden für die heimische Tafel (Lebensmittel für Bedürftige) etwas Gutes tun.

So die Idee, die der gebürtige Warendorfer und heute in Köln lebende Michael Görries verfolgt. Das Ganze als Demonstrationszug vorbei an den bereits geschlossenen Kneipen und Diskotheken (Mr. Ed´s, Lines und Co.) gedacht und mit Festival-Abschluss (Musik, Künstler) auf dem Skaterplatz. Die Genehmigung dieser Veranstaltung hält das Ordnungsamt der Stadt sowie die Kreispolizeibehörde weiter auf Trab.

Während die Stadt wenig geneigt ist, die Versammlung im Emsseepark enden lassen zu wollen, wo am 1. Mai das Besucheraufkommen und damit das Potenzial für Lärm und Müll sowieso sehr hoch ist, scheint es jetzt auf einen Kompromiss hinauszulaufen. Am Mittwoch saßen Veranstalter, Ordnungsamt der Stadt und Kreispolizei gemeinsam an einem Tisch.

Wie Dr. Bernd Köster, Justiziar der Stadt, gegenüber unserer Zeitung mitteilte, habe sich der Veranstalter bezüglich des Verlaufs des Demonstrationszuges kompromissbereit gezeigt. Er werde ein neues Konzept vorlegen, das auf die Befürchtungen der Stadt eingehe und als Abschluss nicht den Skaterpark, sondern den Lohwall vorsieht.

Sobald das neue Konzept vorliegt, wollen alle drei Parteien zu einem erneuten Kooperationsgespräch zusammenkommen. Dieses, so Köster, habe man jedoch noch nicht terminiert.

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