Apfelwiesen und Weiden an der Hessel
Wo der Gelbe Richard wächst

An apple a day keeps the doctor away“ – na dann kann den Milter Bürgern der oft beklagte Landarzt-Mangel ja ziemlich egal sein. Denn schon im November 2009, legte die damals gerade gegründete AG Umwelt und Verkehr, tatkräftig unterstützt durch einen Familienkreis der Kolpingsfamilie, am Uhlenpatt, unweit des Regenrückhaltebeckens an der Hessel, eine Streuobstwiese an.

Freitag, 10.05.2019, 19:00 Uhr
Im Frühling blühen die Apfelbäume auf der Streuobstwiese an der Hessel.
Im Frühling blühen die Apfelbäume auf der Streuobstwiese an der Hessel. Foto: Arbeitskreis Milter Bürger (9)

Bei der Auswahl der Sorten ließen sich die Arbeitskreismitglieder von Detlef Bäumer , Landschaftspfleger des Hegerings Freckenhorst und Betreuer mehrerer Obstwiesen im Kreis Warendorf, beraten. Die Gruppe pflanzte alte Sorten mit wohlklingenden Namen, wie Gelber Richard, Danziger Kantapfel, Krügers Dickstiel oder Luxemburger Renette, Sorten, die man auf dem Wochenmarkt oder in den Obstabteilungen der Supermärkte vergeblich sucht.

Einige der Bäume tragen mittlerweile genügend Äpfel, um Spaziergängern und Wanderern eine Erfrischung im Spätherbst zu bieten. Die Baumkronen bieten Vögeln Nistplatzmöglichkeiten, die Streuobstwiese wird als neuer Lebensraum angenommen.

Genau wie die zehn Kopfweiden, die die AG in Absprache mit Stadt und Kreis 2013 am Ufer der Hessel gepflanzt hat. Bestand hat auch die Kooperation zwischen AG und Kolpingsfamilie. Bei den regelmäßig fälligen Pflegemaßnahmen arbeiten beide Gruppen Hand in Hand. Alle Beteiligten sind sich einig, dass sie durch dieses Tun ökologische Zusammenhänge begriffen haben.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6602003?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F
Nachrichten-Ticker