Versammlung der Ortsunion
Richter im Amt bestätigt

FReckenhorst -

Zur Mitgliederversammlung traf sich jetzt die Ortsunion im Stiftshof Dühlmann. Im Mittelpunkt standen Vorstandswahlen. Diese verliefen ohne Überraschungen.

Mittwoch, 22.05.2019, 22:00 Uhr
Der Vorstand der Ortsunion Freckenhorst (v. l.): Lambertus Bütfering, Dr. Stefan Funke, Michael Röwekamp, Hannelore Dufhues, Wolfgang Kohn, Doris Kaiser, Martin Richter, Axel Linke, Christian Disselmann, Dominik Krass, Dieter Averhoff, August Finkenbrink, Bernhard Witczak und Ulrich Grimpe.
Der Vorstand der Ortsunion Freckenhorst (v. l.): Lambertus Bütfering, Dr. Stefan Funke, Michael Röwekamp, Hannelore Dufhues, Wolfgang Kohn, Doris Kaiser, Martin Richter, Axel Linke, Christian Disselmann, Dominik Krass, Dieter Averhoff, August Finkenbrink, Bernhard Witczak und Ulrich Grimpe. Foto: Joke Brocker

Keine Überraschungen gab es, als die Mitglieder der Ortsunion am Dienstagabend im Stiftshof Dühlmann im Beisein der CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Ulla Kindler, des JU-Kreisvorsitzenden Frederik Büscher und des Bürgermeisters Axel Linke einen neuen Vorstand wählten. Vorsitzender Martin Richter wurde einstimmig im Amt bestätigt und bleibt zudem Mitgliederbeauftragter. Ihm zur Seite stehen die stellvertretenden Vorsitzenden Christian Disselmann und Wolfgang Kohn. Dieser fungiert auch als Schriftführer. Stellvertretende Schriftführerin ist Doris Kaiser, Kassierer bleibt Dieter Averhoff, stellvertretender Kassierer ist Nikolaus von Westerholt. Als Beisitzer gewählt wurden Lambertus Bütfering, Hannelore Dufhues, Dominik Krass, Bernhard Witczak, August Finkenbrink, Ulrich Grimpe und Michael Röwekamp. Rechnungsprüfer sind Matthias Finkenbrink und Dr. Stefan Funke. Als Delegierte nehmen am Kreisparteitag teil: Christian Disselmann, August Finkenbrink, Nikolaus von Westerholt, Dominik Krass, Martin Richter und Dr. Stefan Funke. Ersatzdelegierte sind Dieter Averhoff, Lambertus Bütfering, Hannelore Dufhues, Wolfgang Kohn, Bernhard Witczak, Michael Röwekamp und Ulrich Grimpe.

In einem Rückblick kommentierte Martin Richter die Themen, die den Ortsverein in den vergangenen zwei Jahren besonders beschäftigt haben: Lehrschwimmbad (LSB), Vereinsheim und Umgehungsstraße. In der Rückschau, so Richter, sei es, auch wenn Teile der Bevölkerung das der CDU immer noch zum Vorwurf machten, die richtige Entscheidung gewesen, das „teure Bad mit geringer Nutzerfrequenz einer ganz bestimmten Gruppe“ zu schließen.

Eine Mehrheit für drei Projekte in Freckenhorst zu finden, wäre Utopie gewesen, bemerkte Richter mit Blick auf die geplante Zweifachturnhalle, die laut Bürgermeister im Frühjahr 2020 fertiggestellt sein soll, und das Vereinsheim, das wohl auch in „trockenen Tüchern“ sei. Ein zeitgemäßes, barrierefreies Schwimmbad für die Stadt Warendorf stehe auch allen Freckenhorstern offen. Dafür, dass langjährige Mitglieder aufgrund der Entscheidung in Sachen LSB der CDU den Rücken kehrten, habe er persönlich „extremst wenig Verständnis“. Hinsichtlich der Ortsumgehung wünscht sich der Ortsunionsvorsitzende eine zeitnahe Realisierung und mehr Engagement von Seiten der Freckenhorster: „Die Bürger müssen Farbe bekennen. Das ist wichtig für die Ortsentwicklung.“

Auch Bürgermeister Axel Linke redete in seinem Bericht zu aktuellen kommunalpolitischen Themen Tacheles, als er die „absurde Diskussion“ über die Schließung des LSB kritisierte, die seiner Ansicht nach das Ziel hatte, Bürgermeister und CDU massivst zu beschädigen. In rund 30 Jahren Verwaltungstätigkeit habe er es noch nie erlebt, dass ein Thema politisch derart instrumentalisiert worden sei, wie im Fall des LSB geschehen. Mit Blick auf das Wirtschaftswegekonzept appellierte er an alle Bürger, sich in den offenen Prozess einzubringen. Als ein „Beispielprojekt für Nordrhein-Westfalen“ bezeichnete Linke das geplante Vereinshaus, das eine „großartige Sache und Bereicherung“ für Freckenhorsts (musiktreibende) Vereine und die Mitte Freckenhorsts stärken werde. Ein neues Vereinsheim für fünf Million Euro wäre politisch nicht vertretbar und eine Illusion gewesen, stellte der Verwaltungschef klar.

Auf die Wohnungsmarktentwicklung sei in den vergangenen Jahrzehnten zu wenig Gewicht gelegt worden, bemerkte Linke und wies darauf hin, dass in seiner Amtszeit bereits 700 neue Wohneinheiten geschaffen worden seien.

Einmal mehr äußerte er sich zum Thema Ortsumgehung. In 2020 werde das Planfeststellungsverfahren durch das Land eingeleitet. Am Linienbestimmungsverfahren gebe es nichts mehr zu rütteln, das Verfahren sei abgeschlossen: „Die Straße kommt so oder sie kommt nicht.“

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