Heimatabend der Milter Bürgerschützen
Motto mit Leben erfüllt

Milte -

Einen kurzweiligen 54. Heimatabend haben die Mitglieder des Milter Bürgerschützenvereins am Samstagabend im Festzelt erlebt. Ausschließlich heimische Akteure bestritten dabei das Bühnenprogramm.

Sonntag, 26.05.2019, 13:46 Uhr
Der scheidende Schützenthron blickte auf das Jahr 2020 und das Leben in der dann neu geschaffenen Senioren-Residenz Haus Biedendieck voraus.
Der scheidende Schützenthron blickte auf das Jahr 2020 und das Leben in der dann neu geschaffenen Senioren-Residenz Haus Biedendieck voraus. Foto: Stephan Ohlmeier

„Brauchtum pflegen – Gemeinschaft leben“, unter dieses Motto hat Präses Robert Holtkamp das Milter Bürgerschützenfest gestellt. Mit Leben erfüllt wurde dieses Motto schon beim würdigen Festauftakt am Samstag mit dem 54. Heimatabend, der ausschließlich von heimischen Akteuren gestaltet wurde. Direkt nach dem Einzug des Milter Fanfarencorps samt scheidendem Königspaar Markus und Birgit Borgmann und dessen Hofstaat, stellte die Gruppe „Hot Banditos“ ihr tänzerisches Talent unter Beweis. Die Gäste im voll besetzten Zelt geizten nicht mit Applaus und forderten eine Zugabe.

Wenig später berichtete Roland Danwerth, wie die Dinge im letzten Jahr tatsächlich gelaufen sind. Nicht nur der Schützenoberst und der Bürgermeister bekamen ihr Fett weg, sondern auch eine Mitbürgerin, die nach einem Arztbesuch kürzlich ihr Auto nicht mehr wiederfand. Am Telefon empfahl der Ehemann: „Such mal alleine – ist noch lange hell.“ Um den Wirtschaftsnotstand, vor Ort zu vermeiden forderte Danwerth: „Noch ein Projekt für Umwelt und Verkehr, schafft uns einen neuen Pächter her.“ Aber auch der Blick auf das Schützenleben und das Königsschießen am heutigen Montag, bei dem erstmals Frauen auf den Adler anlegen dürfen, durfte natürlich nicht fehlen: „Die Wartezeit ist nun vorbei, die Bühne ist jetzt frei.“

Fehlen durfte natürlich nicht der Auftritt der Theatergruppe der KFD. Mit viel Selbstironie und „Snob-Airlines“ flogen die Damen von Mallorca direkt zum Milter Bürgerschützenfest und kritisierten die Ungleichbehandlung zwischen Economy- und Business-Class. Im Anschluss waren Schützenkönig Markus Borgmann und NRWs bester Busfahrer Ludger Ketteler gefordert und mussten Tischtennis-Bälle in einen Sack befördern oder Gegenstände durch einen Zaun friemeln.

Heimatabend der Milter Bürgerschützen

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  • Einen kurzweiligen 54. Heimatabend zum Auftakt ihres Schützenfestes erlebten die Milter Bürgerschützen am Samstagabend im Festzelt auf dem Schützenplatz. Foto: Stephan Ohlmeier
  • Einen kurzweiligen 54. Heimatabend zum Auftakt ihres Schützenfestes erlebten die Milter Bürgerschützen am Samstagabend im Festzelt auf dem Schützenplatz. Foto: Stephan Ohlmeier
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  • Einen kurzweiligen 54. Heimatabend zum Auftakt ihres Schützenfestes erlebten die Milter Bürgerschützen am Samstagabend im Festzelt auf dem Schützenplatz. Foto: Stephan Ohlmeier
  • Einen kurzweiligen 54. Heimatabend zum Auftakt ihres Schützenfestes erlebten die Milter Bürgerschützen am Samstagabend im Festzelt auf dem Schützenplatz. Foto: Stephan Ohlmeier
  • Einen kurzweiligen 54. Heimatabend zum Auftakt ihres Schützenfestes erlebten die Milter Bürgerschützen am Samstagabend im Festzelt auf dem Schützenplatz. Foto: Stephan Ohlmeier
  • Einen kurzweiligen 54. Heimatabend zum Auftakt ihres Schützenfestes erlebten die Milter Bürgerschützen am Samstagabend im Festzelt auf dem Schützenplatz. Foto: Stephan Ohlmeier
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  • Einen kurzweiligen 54. Heimatabend zum Auftakt ihres Schützenfestes erlebten die Milter Bürgerschützen am Samstagabend im Festzelt auf dem Schützenplatz. Foto: Stephan Ohlmeier
  • Einen kurzweiligen 54. Heimatabend zum Auftakt ihres Schützenfestes erlebten die Milter Bürgerschützen am Samstagabend im Festzelt auf dem Schützenplatz. Foto: Stephan Ohlmeier
  • Einen kurzweiligen 54. Heimatabend zum Auftakt ihres Schützenfestes erlebten die Milter Bürgerschützen am Samstagabend im Festzelt auf dem Schützenplatz. Foto: Stephan Ohlmeier
  • Einen kurzweiligen 54. Heimatabend zum Auftakt ihres Schützenfestes erlebten die Milter Bürgerschützen am Samstagabend im Festzelt auf dem Schützenplatz. Foto: Stephan Ohlmeier
  • Einen kurzweiligen 54. Heimatabend zum Auftakt ihres Schützenfestes erlebten die Milter Bürgerschützen am Samstagabend im Festzelt auf dem Schützenplatz. Foto: Stephan Ohlmeier

Nicht mehr wegzudenken aus dem Dorfleben und erst recht nicht vom Schützenfest ist das Milter Fanfarencorps. Unter der Leitung von Burkhard Schulte Wien gaben die Fanfaren eine Kostprobe ihres Repertoires und sorgten für ausgelassene Stimmung. Den richtigen Ton traf beim Heimatabend auch der Musikverein aus Ostbevern unter der Leitung von Norbert Göttker.

Nach der Programmpause blickte der Schützenthron augenzwinkernd auf das Jahr 2020 und das Leben in der dann neu geschaffenen Senioren-Residenz Haus Biedendieck voraus. Da sich der Investor beim Umbau finanziell übernommen hatte, musste etwa beim Klo-Papier und beim Wasser zum Zähneputzen gespart werden. Viele Zuschauer mussten da herzhaft lachen.

Lust zu tanzen machten die Gruppen „Infinity Diamonds“ und „Los Destellos“ unter der Leitung von Kristina Schmiehusen. Die jungen Damen hatten sogar eine gemeinsame Choreographie vorbereitet, die sie auf der Bühne präsentierten. Bevor das Programm mit dem Heimatlied endete, wurden Ingo Schwien, der die Heimatabende seit 1998, und Monika Walter, die die Abende eit 2002 mitorganisierte, verabschiedet. Heike Holwitt und Vinzenz Borgmann bleiben dem Orga-Team erhalten.

Im Anschluss an den Heimatabend fand unter den Linden auf dem Schützenplatz der große Zapfenstreich statt. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das perfekte Zusammenspiel des Fanfarencorps und des Spielmannszugs Milte mit dem Musikverein Ostbevern.

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