Neue Imagebroschüre
Was Warendorf alles bietet

Warendorf -

Die alte war vor gut zehn Jahren erschienen – da wurde es Zeit für eine neue Broschüre, die Auswärtigen die Stadt erklärt. Herausgekommen ist dabei „ein Stück vom Glück“. So heißt das Heft jedenfalls.

Dienstag, 28.05.2019, 15:04 Uhr aktualisiert: 28.05.2019, 16:26 Uhr
Cornelia Köster, Bürgermeister Axel Linke und Claudia Körk (v.l.) mit jeweils ihrem „Stück vom Glück“, der neuen Warendorf-Werbebroschüre.
Cornelia Köster, Bürgermeister Axel Linke und Claudia Körk (v.l.) mit jeweils ihrem „Stück vom Glück“, der neuen Warendorf-Werbebroschüre. Foto: Jörg Pastoor

Knapp zehn Jahre sind für eine Stadt von Warendorfs Alter ein eher überschaubarer Zeitraum. Für eine Imagebroschüre nicht. „Ein Stück vom Glück“, so ist sie wie berichtet betitelt, liegt seit den Hansetagen in einer Auflage von 3000 Stück aus. Die Menge sollte drei Jahre halten. „Pro Jahr gehen immer um die 1000 weg“, gab Bürgermeister Axel Linke jetzt bei der offiziellen Vorstellung die Erfahrung der Touristiker wieder.

Es könnte die letzte ihrer Art sein, stellte Cornelia Köster eingangs fest. Ihre Agentur „Pilotfisch“ hatte das Heft konzipiert. Warum die letzte? Nun, gerade die Touristen, für die das Produkt ja gedacht ist, näherten sich der Stadt zu 80 Prozent erstmals über das Internet. Dennoch handle es sich dabei häufig um ein Klientel, das dann doch gerne etwas aus Papier in der Hand halte, so Axel Linke. Daher sollte es auch etwas Edleres sein. Das sei gelungen: „Es ist schon hochwertig – das wirft man nicht weg, das lässt man liegen.“ Und er schob ein Lob an Conny Köster hinterher: „Großartig geworden.“

Pro Jahr gehen immer um die 1000 weg.

Bürgermeister Axel Linke

Um nicht das Thema Pferd omnipräsent durchs Heft traben zu lassen, gab es für die neue Broschüre zunächst ein Treffen mit den fürs Stadtmarketing Zuständigen. Es sollte die ganze Stadt ins Porträt hinein, bewusst auch die Ortsteile. Am Ende von einem knappen Dutzend Interviews lag dann soviel Material vor, dass die geplanten bis zu 60 Seiten nicht mehr ausreichten. Das lag nicht am laut Cornelia Köster bewusst luftigen Layout der Seiten. „Selbst Mitarbeiter aus Warendorf waren erstaunt, was die Stadt alles bietet.“ Die Kunst, flocht Kulturbüroleiter Horst Breuer ein, habe dann im „Eindampfen“ bestanden. Ohne die Beschränkung aufs Wesentliche „hätten wir auch 100 Seiten füllen können.“

Genug Stoff auch für 100 Seiten

Herausgekommen ist das jetzt zum Hansetag fertiggestellte Produkt, das vor allem in der Tourist-Info zu bekommen ist. Etliche Hansetag-Besuch hätten es schon in der Hand gehabt und wieder zurückgelegt, weil sie aufgrund des wertigen Eindrucks wohl befürchtet hatten, dass es etwas kostet, so Claudia Körk, Teamleiterin Tourismus. Und Kollege André Auer ist wichtig zu betonen, dass es sich dabei nicht um eine eher nüchtern-informative Bürgerbroschüre handelt, sondern um ein Erklärheft vor allem für Auswärtige. Deshalb nehmen es Körk und ihre Mitarbeiter auch mit, wenn sie woanders Werbung für Warendorf machen. Beim NRW-Tag in Kiel zum Beispiel. Oder beim Hansetag 2020.

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