Hitzige Diskussion im Hauptausschuss und Mahnwache vor dem Rathaus
Notstand nein – Klima ja

Warendorf -

Am Ende rief Warendorf am Montagabend nicht den Klimanotstand aus. An einem Strang zogen aber alle Fraktionen im Hauptausschuss, indem sie die sofortige Einstellung eines Klimaschutzbeauftragten verabschiedeten. Das letzte Wort hat jetzt der Rat am 11. Juli.  

Montag, 01.07.2019, 20:02 Uhr aktualisiert: 01.07.2019, 22:28 Uhr
Hitzige Diskussion im Hauptausschuss und Mahnwache vor dem Rathaus: Notstand nein – Klima ja
Foto: Rebecca Lek

Kein Klimanotsand – aber ein Klimaschutzbeauftragter – das ist Ergebnis einer einstündigen, teils hitzigen Diskussion am Montag im Hauptausschuss. Zuvor hatte Bürgermeister Axel Linke für seinen Verwaltungsvorschlag gekämpft und einen Klimanotstand in Warendorf begrüßt: „Ich habe große Sorge. Wir an der Basis sollten das tun, was wir können.“ Die Verwaltungsvorlage ging Bündnis 90/Die Grünen und SPD allerdings nicht weit genug, als dass sie ihr zustimmen konnten. Enthaltung. Die CDU lehnte den Bürgermeister-Vorschlag ab. Verfolgt wurde die Sitzung von „Fridays For Future“-Anhängern, die zu einer Mahnwache vor dem historischen Rathaus aufgerufen hatten. Rund 60 Teilnehmer demonstrierten lautstark für den Klimaschutz. Am Ende rief Warendorf nicht den Klimanotstand aus. An einem Strang zogen aber alle Fraktionen, indem sie die sofortige Einstellung eines Klimaschutzbeauftragten forderten. Das letzte Wort hat jetzt der Rat am 11. Juli.  

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