CDU rügt SPD: Imageschaden für Warendorf
Keine Kungelei bei Stadtmarketing-Broschüre

Warendorf -

Es ging alles mit rechten Dingen zu, wie Dr. Dietrich Meendermann, früherer Stadtmarketing-Geschäftsführer am Montagabend im Hauptausschuss betonte. In seine Amtszeit sei die Ausschreibung für eine neue Broschüre der Stadt gefallen. Zurückrudern musste daraufhin die SPD-Fraktion und eingestehen, dass bei der Auftragsvergabe für die Imagebroschüre der Stadt an die Werbeagentur Pilotisch keine Kungelei im Spiel war. Ganz im Gegenteil.

Dienstag, 02.07.2019, 12:18 Uhr aktualisiert: 02.07.2019, 17:02 Uhr

Zurückrudern musste die SPD-Fraktion am Montagabend im Hauptausschuss und eingestehen, dass bei der Auftragsvergabe für die Imagebroschüre der Stadt an die Werbeagentur Pilotisch keine Kungelei im Spiel war. Ganz im Gegenteil. Es ging alles mit rechten Dingen zu, wie Dr. Dietrich Meendermann , früherer Stadtmarketing-Geschäftsführer in der Sitzung erläuterte. In seine Amtszeit sei die Ausschreibung für eine neue Broschüre gefallen. Die Gesellschafterversammlung, der übrigens auch die SPD-Ratsmitglieder Mathilde Thüß und Monika Walter-Kaiser angehörten, habe zugestimmt, vier Werbeagenturen seien angeschrieben worden, ihre Vorschläge für eine neue Imagebroschüre zu unterbreiten. Nach einer Bewertungsmatrix sei die Entscheidung für Pilotfisch gefallen, so Meendermann. Das war im Juli 2017. Zum Hansetag im Mai diesen Jahres kam die Stadtmarketing-Broschüre „Ein Stück vom Glück“ mit 60 Hochglanzseiten und in einer Auflage von 3000 Exemplaren auf den Markt. Und die SPD wunderte sich: In der Politik habe es keinen Beschluss dazu gegeben, die Auftragsvergabe werfe Fragen auf, weil die Inhaberin der Warendorfer Werbeagentur aktive Funktionärin in der CDU sei. Dann Rolle rückwärts. „Uns war das nicht bekannt, das konnten wir nicht erkennen“, räumte SPD-Fraktionschefin Andrea Kleene-Erke am Montag ein. Immerhin sei das zwei Jahre her.

Eine Rüge gab es aus den Reihen der CDU: „Da hätten sie ja vorher mal ihre Fraktionsmitglieder fragen können, die bei der Gesellschafterversammlung dabei waren, bevor sie hier so ein Fass aufmachen. Das ist ein Imageschaden.“ Und Meendermann untermauerte den Auftrag an die Werbeagentur noch mit Zahlen: Das Budget von 16 000 Euro sei eingehalten worden. Layout 8000 Euro, Druckkosten 5300 Euro. Künftig fallen nur noch Druckkosten an.“

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