Platznot: Räumerücken in der Stadtverwaltung
VHS und Musikschule unter einem Dach?

Warendorf -

Die Bauverwaltung und der Abwasserbetrieb im Alten Lehrerseminar an der Freckenhorster Straße brauchen mehr Platz. Büros platzen aus allen Nähten. Die Verwaltung arbeitet zurzeit an einem neuen Raumkonzept. Das würde aber bedeuten, dass die Volkshochschule umziehen muss. Eine Lösung, die Erster Beigeordneter Dr. Martin Thormann am Montagabend im Hauptausschuss den Kommunalpolitikern vorstellte: die Volkshochschule könnte mit unter das Dach der Schule für Musik an der Hermannstraße/Kleine Straße (früheres Hauptschulgebäude) ziehen.

Dienstag, 02.07.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 03.07.2019, 15:09 Uhr
Zieht die Volkshochschule mit unter das Dach der Schule für Musik ins Schulgebäude an der Hermannstraße? Die Stadt arbeitet an einem Raumkonzept für das Alte Lehrerseminar, benötigt mehr Platz für die Bauverwaltung und den Abwasserbetrieb.
Zieht die Volkshochschule mit unter das Dach der Schule für Musik ins Schulgebäude an der Hermannstraße? Die Stadt arbeitet an einem Raumkonzept für das Alte Lehrerseminar, benötigt mehr Platz für die Bauverwaltung und den Abwasserbetrieb. Foto: Joachim Edler

Die Bauverwaltung und der Abwasserbetrieb im Alten Lehrerseminar an der Freckenhorster Straße brauchen mehr Platz. Büros platzen aus allen Nähten. Die Verwaltung arbeitet zurzeit an einem neuen Raumkonzept. Das würde aber bedeuten, dass die Volkshochschule umziehen muss. Eine Lösung, die Erster Beigeordneter Dr. Martin Thormann am Montagabend im Hauptausschuss den Kommunalpolitikern vorstellte: die Volkshochschule könnte mit unter das Dach der Schule für Musik an der Hermannstraße/Kleine Straße (früheres Hauptschulgebäude) ziehen. Die zurzeit noch in dem ehemaligen Schulgebäude mit untergebrachte Flüchtlingsunterkunft sei ein Auslaufmodell und werde von der Stadt nicht mehr benötigt. Das schaffe Platz, so Thormann, um Volkshochschule und Schule für Musik an einem Standort zu bündeln. Eine Art Weiterbildungszentrum, so Thormann, der aber auch das Problem sah und es mit Wilhelm Busch benannte: „Musik wird störend oft empfunden, weil mit Lärm verbunden.“

Da müsse man dann genau schauen, welche Räume von welcher Einrichtung belegt werden. Immerhin stünden zehn ehemalige Klassenräume für die Volkshochschule zur freien Verfügung. Sehr skeptisch habe VHS-Leiter Rolf Zubrüggen das Räumerücken von der Freckenhorster Straße zur Hermannstraße zur Kenntnis genommen. Mittlerweile, so Thormann, habe man jedoch eine Basis gefunden. VHS, Schule für Musik und Stadtverwaltung sitzen gemeinsam an einem Tisch, arbeiten an einer Lösung. „Und die brauchen wir dringend“, betonte Thormann mit Blick auf die Raumsituation: „Dreier-Büros sind nicht mitarbeiterfreundlich und auch nicht effizient.“ Thormann könne heute noch nicht einmal sagen, wo der Klimaschutzbeauftragte (die von der Politik gewünschte Stelle) sein Büro haben wird.

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