Kardinal-von-Galen-Straße: 5,70 Euro
20 neue Sozialwohnungen

Warendorf -

Am Dienstag war Spatenstich für ein Mehrfamilienhaus im sozialen Wohnungsbau im neuen Baugebiet Kardinal-von-Galen-Straße. Bauherr ist die Wohnungsbaugenossenschaft Warendorf, die an der Rostocker Straße 8 bis 10 in dem Baugebiet 20 öffentlich geförderte Wohnungen baut. Gesamtkosten: fünf Millionen Euro. Bauzeit: eineinhalb Jahre.

Mittwoch, 17.07.2019, 18:44 Uhr
Spatenstich am Dienstag für ein Mehrfamilienhaus im sozialen Wohnungsbau im neuen Baugebiet Kardinal-von-Galen-Straße. Bauherr ist die Wohnungsbaugenossenschaft Warendorf, die an der Rostocker Straße 8 bis 10 in dem Baugebiet 20 öffentlich geförderte Wohnungen baut. Geplante Gesamtkosten: cirka fünf Millionen Euro. Im Bild (v.l.): v.l. Bernhard Herbermann (Wohnungsbaugenossenschaft), Axel Linke (Bürgermeister), Theo Dickgreber (Wohnungsbaugenossenschaft), Elmar Füchtenkötter (Inhaber Bauunternehmung Kettler), Theo Altefrohne (Architekt), Martin Kleinheinrich (Wohnungsbaugenossenschaft) und Bauleiter David Sawadski (Altefrohne Planungsgesellschaft).
Spatenstich am Dienstag für ein Mehrfamilienhaus im sozialen Wohnungsbau im neuen Baugebiet Kardinal-von-Galen-Straße. Bauherr ist die Wohnungsbaugenossenschaft Warendorf, die an der Rostocker Straße 8 bis 10 in dem Baugebiet 20 öffentlich geförderte Wohnungen baut. Geplante Gesamtkosten: cirka fünf Millionen Euro. Im Bild (v.l.): v.l. Bernhard Herbermann (Wohnungsbaugenossenschaft), Axel Linke (Bürgermeister), Theo Dickgreber (Wohnungsbaugenossenschaft), Elmar Füchtenkötter (Inhaber Bauunternehmung Kettler), Theo Altefrohne (Architekt), Martin Kleinheinrich (Wohnungsbaugenossenschaft) und Bauleiter David Sawadski (Altefrohne Planungsgesellschaft). Foto: Rebecca Lek

Sozialwohnungen für Menschen, die keine hohe Miete zahlen können, sind knapper geworden. Auch in Warendorf fehlen sie. Am Dienstag war Spatenstich für ein Mehrfamilienhaus im sozialen Wohnungsbau im neuen Baugebiet Kardinal-von-Galen-Straße. Bauherr ist die Wohnungsbaugenossenschaft Warendorf, die an der Rostocker Straße 8 bis 10 in dem Baugebiet 20 öffentlich geförderte Wohnungen baut. Gesamtkosten: fünf Millionen Euro. Bauzeit: eineinhalb Jahre. Das zweite Gebäude wird zeitlich versetzt erstellt. Die Wohnungsbaugenossenschaft hat sich zum Ziel gesetzt, eine sichere und sozial verantwortliche Wohnungsversorgung für ihre Mitglieder zu gewährleisten. „Hohe Baulandpreise, steigende Baukosten, Handwerkermangel und zu lange Genehmigungs- und Bewilligungsverfahren machen den geförderten Wohnungsbau, der günstige Mieten für eine breite Schicht der Bevölkerung zur Folge haben soll, gerade nicht einfacher und lukrativer. Wir hoffen, dass diese Kalkulation mittels Ausschreibungen gehalten werden kann. Denn auch die Baupreise steigen, Handwerker sind schwer zu bekommen“, sagte Bernhard Herbermann , Geschäftsführer der Wohnungsbaugenossenschaft.

Herbermann geht davon aus, dass alle Wohnungen bei Bezugsfertigkeit auf Anhieb vermietet werden können. An der Rostocker Straße 8 entstehen zwölf Wohnungen, teilunterkellert, an der Rostocker Straße 12 entstehen acht Wohnungen, vollunterkellert. Alle Wohnungen sind über Aufzüge barrierefrei zu erreichen. Sie haben sowohl einen Kellerraum als auch einen Balkon. Die Wohnungen (ein bis vier Zimmer) sind zwischen 46 und 91 Quadratmeter groß. insgesamt werden 1400 Quadratmeter dem sozialen Wohnungsbau zugeschlagen. Für jede Wohnung kann ein kostenpflichtiger Stellplatz angemietet werden.

Alle Wohnungen sind mit Wohnungsbaumitteln des Landes gefördert – die Mietpreis- und Belegungsbindungen bestehen 25 Jahre. Die Anfangsmiete beträgt 5,70 Euro pro Quadratmeter und steigt jährlich – bezogen auf die Eingangsmiete um 1,5 Prozent.

Aufgrund der immensen Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt weist auch die Stadt Warendorf nach langer Zeit wieder Bauland aus. Die Baulandpreise sind bundesweit exorbitant gestiegen und für den mietpreisgünstigen Wohnungsbau, der von allen eingefordert werden, viel zu hoch. Herbermann: „Auf teuren Böden können keine günstigen Wohnungen entstehen.“

Ziel der Verwaltung ist es, mittelfristig den Bestand an Sozialwohnungen zu halten und langfristig bedarfsgerecht weiter zu entwickeln. Theo Dickgreber, Vorsitzender der Wohnungsbaugenossenschaft, betonte, dass das Projekt nur „durch die intensive und gute Zusammenarbeit mit der Stadt“ möglich ist. Wer die Wohnungen beziehen wird, steht derzeit noch nicht fest. „Wir haben eine Warteliste“, unterstrich Dickgreber. Gemeinsam mit der Stadt wird dann entschieden, wer am Ende einziehen darf.

Nicht nur im Warendorfer Süden wird es künftig mehr Sozialwohnungen geben. Auch im Neubaugebiet „In de Brinke“ im Norden sind bereits neun Grundstücke (80 bis 90 Sozialwohnungen) im Besitz der Wohnungsbaugenossenschaft.

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