Brennende Fichten
Knochenjob für Wehr: Ausbreitung des Feuers verhindert

Hoetmar -

Ein Flächenbrand hielt die Feuerwehr in Atem. Aus bislang unbekannten Gründe hatten sich am Donnerstagabend in der Bauerschaft Holtrup gegen 22.30 Uhr mehrere Fichten entzündet, die aufgrund von Borkenkäferbefall gefällt worden waren. Die Polizei sperrte für die Dauer der 90-minütigen Löscharbeiten die L 851 zwischen Sendenhorst und Hoetmar komplett ab. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Freitag, 26.07.2019, 10:22 Uhr aktualisiert: 26.07.2019, 11:41 Uhr
Der Flächenbrand hielt Feuerwehr in Atem. Aus bislang unbekannten Gründe hatten sich gegen 22.30 Uhr mehrere Fichten entzündet, die aufgrund von Borkenkäferbefall gefällt worden waren.
Der Flächenbrand hielt Feuerwehr in Atem. Aus bislang unbekannten Gründe hatten sich gegen 22.30 Uhr mehrere Fichten entzündet, die aufgrund von Borkenkäferbefall gefällt worden waren. Foto: Andreas Engbert

Das hätte deutlich schlimmer ausgehen können: zu einem Waldbrand in der Bauerschaft Holtrup zwischen Hoetmar und Sendenhorst wurde die Feuerwehr am späten Donnerstagabend alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, brannten rund 50 Quadratmeter des dortigen Nadelwaldes. Ein schnelles Entdecken des Brandes hat wohl Schlimmeres verhindert. Und das schnelle und professionelle Handeln der Einsatzkräfte ebenfalls. Die Feuerwehrkameraden in ihrer vollen Monteur hatten neben dem Brand auch mit schwülen Außentemperaturen von immer noch 28 Grad zu kämpfen.

„Unsere Vorbereitungen haben sich ausgezahlt“, bilanzierte der Warendorfer Stadtbrandinspektor Christof Amsbeck , dass das Konzept für eine schnelle und ausreichende Wasserversorgung aufgegangen sei. So war neben Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehr ein großer Tankwagen der Maschinengemeinschaft Freckenhorst zügig am Einsatzort: „Dort stehen ständig zwei gefüllte Tankwagen mit je 30 000 Litern Wasser bereit“, erläuterte Amsbeck.

So verhinderten die Einsatzkräfte trotz der witterungsbedingten Trockenheit ein Ausbreiten des Feuers und brachten den Waldbrand schnell unter Kontrolle. Unter der dicken Einsatzkluft waren die Löscharbeiten ein Knochenjob – das Außentemperatur zeigte immer noch 28 Grad Celsius. Im Einsatz waren unter anderem Einsatzkräfte der Löschzüge Hoetmar und Freckenhorst sowie der Feuerwehr Sendenhorst und Polizei und Rettungsdienst.

Der Flächenbrand hielt Feuerwehr in Atem. Aus bislang unbekannten Gründe hatten sich gegen 22.30 Uhr mehrere Fichten entzündet, die aufgrund von Borkenkäferbefall gefällt worden waren. Die Polizei sperrte für die Dauer der 90-minütigen Löscharbeiten die L 851 zwischen Sendenhorst und Hoetmar komplett ab. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

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