Schmeddinghoff-Haus in der Oststraße
Wohnen hinter „Normandie-Grey“

Warendorf -

Neuer Farbtupfer in der Oststraße 45: das Geschwister-Schmeddinghoff-Haus erstrahlt in „Normandie-Grey“ (grau). Die alten, abgeschrägten Ladenfenster sind verschwunden. Putz statt Klinkerfassade. Dahinter entstehen ein Ladenlokal und zwei Wohnungen. Nach Informationen unserer Zeitung zieht der „Babykorb“ von der Kolpingstraße ins dortige Erdgeschoss. Ferner entstehen zwei Mietwohnungen.

Mittwoch, 21.08.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 21.08.2019, 14:44 Uhr
Nachher: das Geschwister-Schmeddinghoff-Haus an der Oststraße 45 erstrahlt in „Normandie-Grey“ (grau) aus einer englischen Farbkarte. Die Fassade wurde vom neuen Eigentümer saniert. Es entstehen zwei Wohnungen und ein Ladenlokal. Kleines Foto: Die Fassade vor der Sanierung.
Nachher: das Geschwister-Schmeddinghoff-Haus an der Oststraße 45 erstrahlt in „Normandie-Grey“ (grau) aus einer englischen Farbkarte. Die Fassade wurde vom neuen Eigentümer saniert. Es entstehen zwei Wohnungen und ein Ladenlokal. Kleines Foto: Die Fassade vor der Sanierung. Foto: Joachim Edler

Neuer Farbtupfer in der Oststraße 45: das Geschwister-Schmeddinghoff-Haus erstrahlt in „Normandie-Grey“ (grau) aus einer englischen Farbkarte. Die Fassade wurde vom neuen Eigentümer saniert. Die alten, abgeschrägten Ladenfenster sind verschwunden. Putz statt Klinkerfassade. Dahinter entstehen ein Ladenlokal und zwei Wohnungen. Nach Informationen unserer Zeitung zieht der „Babykorb“ von der Kolpingstraße ins dortige Erdgeschoss. Ferner entstehen zwei Mietwohnungen. Eine Vier-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss, 115 Quadratmeter mit Gewölbekeller, kleinem Innenhof, Wohndiele mit Kaminofen.

85 Quadratmeter groß ist die Drei-Zimmer-Wohnung im ersten Obergeschoss. Beide Wohnungen sollen ab November bezugsfertig sein.

Der frühere Eigentümer Dieter Rüschenbeck hat sein Haus an den Warendorfer Architekten Carl Altefrohne verkauft, der dieses auch denkmalgerecht saniert.

Wenn Rüschenbeck von dem Haus an der Oststraße 45 erzählt, dann tut er das nicht ohne Stolz. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er hier schon als Nachbarjunge viele Jahre ein- und ausgegangen ist und die letzten Besitzer dieses Hauses, die Geschwister Maria, Änne und Anton Schmeddinghoff , mit einer täglichen Hilfe im Alltag unterstützt hat. Es sind ganz besondere Umstände, die Dieter Rüschenbeck mit diesem Haus verbinden. Ein Erbschaftsfall war der Grund dafür, dass Rüschenbeck nach dem Tod des letzten Schmeddinghoff in Warendorf plötzlich vor der Herausforderung stand, diesem Haus mit der unscheinbaren Fassade zu neuem Leben zu verhelfen und zwar

so, dass der Name „Schmeddinghoff“ nicht in Vergessenheit geraten sollte. Ein Wunsch, dem der neue Eigentümer ebenfalls nachkommt. Dem Objekt aber neues Leben einhaucht: Wohnen im Denkmal.

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