Klassizistisches Bürgerhaus
Frische Silikatfarbe für die Klosterstraße 7

WareNdorf -

Der Außenanstrich ist nötig, der Naturstein braucht stellenweise eine Überarbeitung: Das Haus Klosterstraße 7 wird saniert. Der Besitzer hat noch einiges damit vor.

Freitag, 23.08.2019, 06:15 Uhr aktualisiert: 23.08.2019, 06:20 Uhr
Die Klosterstraße 7 erhält eine Fassadensanierung. Neben neuer Silikatfarbe kümmern sich Naturstein-Experten auch um Schadstellen.
Die Klosterstraße 7 erhält eine Fassadensanierung. Neben neuer Silikatfarbe kümmern sich Naturstein-Experten auch um Schadstellen. Foto: Jörg Pastoor

Die neue graue Eingangstür ist schon seit einigen Monaten da. Jetzt geht es dem klassizistischen Bürgerhaus an der Klosterstraße 7 an die Außenhaut. Es gibt einen neuen Anstrich, altersbedingte Schäden am Naturstein werden behoben.

„Das ist die erste einer Reihe von Maßnahmen“, erklärte Architekt Carl Altefrohne am Donnerstag auf Anfrage der WN , „es soll in den nächsten Jahren noch einiges geschehen.“

Der Besitzer plane unter anderem die Gestaltung der Terrasse an der Rückseite des 1812 errichteten Gebäudes, auch der Garten solle hergerichtet werden. Und das Haus – ein Teil des dezentralen Stadtmuseums – werde dann auch noch barrierefrei hergerichtet.

Basis für die Arbeit der Maler ist aber zunächst das Gerüst. Das wächst seit Mittwoch. „Jetzt nach Mariä Himmelfahrt ist das ja möglich“, so Carl Altefrohne. Es dauere auch ein paar Tage – laut Handwerkern sei ein halbrunder Erker wie auf der Emsseite der Klosterstraße 7 nicht mal eben so eingerüstet. Bis Ende der Woche rechne man da schon, bis alles steht.

 

Architekt Altefrohne hatte den Antrag für die denkmalgerechte Sanierung an die Fachbehörde gestellt, zu der der Auftrag von Silikatfarbe gehört, aber auch die Arbeiten an den Steinelementen an der Außenhaut. „Das ist Baumberger Sandstein, der neigt dazu, weich zu werden und abzublättern“, verdeutlicht Altefrohne.

Sobald das Gerüst steht, will er auch einen Blick aufs Dach des Denkmals werfen, um einen Gesamteindruck vom Zustand des 207 Jahre alten Hauses zu haben, das für seine historischen Tapeten im Saal (im Jahr 2011 grundlegend restauriert) bekannt ist und unter anderem vom Standesamt für Hochzeiten genutzt wird.

Für die Sanierung hatte Carl Altefrohne einen Antrag auf Bezuschussung aus dem städtischen Fond für solche Sanierungsmaßnahmen gestellt. „Wir erhalten auch die Maximalförderung.“ Er finde es hervorhebenswert, dass es in einer Stadt wie Warendorf solche Förderungen gebe.

Der erste Bauabschnitt am Bürgerhaus wird wohl den September über dauern.

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