Nach 25 Jahren
THW kehrt zurück nach Warendorf

Warendorf / Ostbevern -

Das Technische Hilfswerk verlegt seinen Ortsverband von Ostbevern zurück nach Warendorf – ins Gewerbegebiet West „Am Hartsteinwerk“. 1962 bis 1995 gab es in Warendorf bereits einen THW-Ortsverband, bevor der mit dem Verband Ostbevern in der Bauernschaft Brock 1995 zusammengelegt worden war.

Freitag, 23.08.2019, 15:46 Uhr
Das THW – hier beim Einsatz mit einem Stromaggregrat nach dem Sturm „Friederike“ im Januar 2018 bei Hoetmar – kehrt nach 25 Jahren zurück nach Warendorf.
Das THW – hier beim Einsatz mit einem Stromaggregrat nach dem Sturm „Friederike“ im Januar 2018 bei Hoetmar – kehrt nach 25 Jahren zurück nach Warendorf. Foto: Jörg Pastoor

Das Technische Hilfswerk verlegt seinen Ortsverband Warendorf von Ostbevern zurück nach Warendorf. Der Standort in Ostbevern wird aufgegeben und im Gewerbegebiet West „Am Hartsteinwerk“ neu angesiedelt. Nach 25 Jahren kehrt das THW damit zurück. 1962 bis 1995 gab es in Warendorf bereits einen THW-Ortsverband, bevor der mit dem Verband Ostbevern in der Bauernschaft Brock 1995 zusammengelegt worden war.

Wie mehrfach berichtet, war die Suche nach einem neuen Standort notwendig geworden, weil der Mietvertrag dort endete. Mit dem Vermieter konnte 2017 eine Einigung erzielt werden, die e einen Verbleib für drei Jahre möglich machte. Die Zeit nutzte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die für Bundesbehörden Liegenschaften anmietet und verwaltet, um ein geeignetes Objekt für den Ortsverband zu suchen.

Das fand sie jetzt in Warendorf. Bei der Entscheidung der BImA für den neuen Standort in Warendorf spielten vorwiegend wirtschaftliche Gründe sowie die zeitnahe Verfügbarkeit der Immobilie eine Rolle, weshalb die Entscheidung gegen ein vorliegendes Angebot der Gemeinde Ostbevern fiel. Sie hatte bekanntlich ihr Feuerwehrgerätehaus angeboten.

Wir werden mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge gehen.

Ortsbeauftragter Mario Raab

„Wir werden mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge gehen“, so der Ortsbeauftragte des THW-Ortsverbandes Warendorf, Mario Raab . „Wir sind schon seit vielen Jahren gerne in Ostbevern und hier gut vernetzt, mit der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und den Maltesern. Auch steckt in dieser Unterkunft sehr viel Eigenleistung, nichtsdestotrotz ist der Schritt nach Warendorf für unseren Ortsverband notwendig und wichtig um für die zukünftigen Herausforderungen an den Zivil- und Katastrophenschutz gewappnet zu sein. Und die Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen endet mit dem Umzug ja auch nicht“, so Raab weiter.

Raab begründet die Standortverlagerung, welche auch Wunsch der Ortsverbandsmitglieder ist, vor allem mit der inzwischen nicht mehr zeitgemäßen Unterkunft. „Hier platzt alles aus den Nähten, es teilen sich sogar Fahrzeuge Stellplätze“, und dem Wunsch nach mehr Mitgliedern durch den deutlich größeren Einzugsbereich, vor allem durch die zentrale Lage von Warendorf.

„Wer ein Interesse an einer Mitgliedschaft im THW am Standort Warendorf hat, kann sich selbstverständlich schon jetzt melden“, so der Ortsbeauftragte weiter. Weitere Informationen zum THW-Ortsverband Warendorf und dessen Tätigkeit finden sich auf der Homepage des Ortsverbandes unter www.ov-warendorf.thw.de.

Interessenten jederzeit willkommen

Der Ortsverband Warendorf des Technischen Hilfswerks wurde 1962 gegründet, der Ortsverband Ostbevern 1975. Im Jahr 1995, genauer am 1. Juli 1995, erfolgte eine Zusammenlegung der beiden Ortsverbände in der Bauernschaft Brock in Ostbevern, bevor der Ortsverband 2002 an seinen jetzigen Standort, an die Robert-Bosch-Straße in Ostbevern, verzog.

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