40. Emsseelauf
Läufer trotzen der Hitze

Warendorf -

Über 500 Voranmeldungen, 619 Läufer insgesamt (Bambini-Lauf nicht mit eingerechnet) liefen am Samstag beim 40. Emsseelauf mit.

Sonntag, 01.09.2019, 16:20 Uhr
Der Crêpes-Stand versorgte Zuschauer und Läufer.
Der Crêpes-Stand versorgte Zuschauer und Läufer. Foto: Rebecca Lek

Organisator Hermann-Josef Becker freute sich insbesondere darüber, dass zum ersten Mal auch ein ganzer Marathon zur Auswahl stand. Die gewünschten 1000 Läufer verfehlte der Veranstalter allerdings deutlich – vermutlich aufgrund der hohen Temperaturen.

In insgesamt acht unterschiedlichen Disziplinen konnten Läufer ihre Ausdauer unter Beweis stellen. Die ersten Läufer (für den gesamten Marathon) gingen um 10 Uhr auf die Strecke, als letztes startete der Halbmarathon gegen 14 Uhr. Start- und Zielpunkt befanden sich auf der großen Liegewiese im Freibad, so dass die Badegäste an diesem Tag keinen Eintritt zahlen mussten.

Während die hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke den Läufern zu schaffen machte, freuten sich Zuschauer und Freibadbesucher darüber. Beim Zieleinlauf konnte sich jeder über einen gewaltigen Applaus freuen, aber auch entlang der Strecke, die sich um den Emssee bis hin in die Bauernschaft Dackmar zog, standen immer wieder Schaulustige die die Läufer anfeuerten.

Im Freibad sorgte ein kleines Rahmenprogramm für Stimmung. Clown „Pichel“ bespaßte die Zuschauer und sorgte mit kreativen Ballonfiguren für strahlende Kinderaugen. Rapper „Kortgun“ sorgte für die musikalische Unterhaltung. Unter anderem lieferte er den Ohrwurm zum Emsseelauf, der nach jedem Start gesungen wurde. Die kleine Liegewiese am Kinderbecken ähnelte einer kleinen Kirmes, Neben dem Infostand für die Läufer befand sich dort ein großes Kuchenbuffet und ein Crepes-Stand. Natürlich hatte auch der Kiosk geöffnet, so dass für das leibliche Wohl gesorgt war.

Kurz vor 16 Uhr, nachdem der letzte Lauf beendet war, gab es noch die Möglichkeit einer kleinen Ehrenrunde. 96 Läufer fanden sich für die kurze Strecke von 750 Metern an der Linie ein. Das ließen die Veranstalter jedoch nicht auf sich sitzen. „Die 100 kriegen wir voll“, lautete das Motto. Jeder der wollte durfte mitlaufen und bekam am Ende eine Medaille.

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