PSD Bürgerprojekt
Dechant-Wessing-Schule im Finale

Hoetmar -

In der Finalrunde des PSD Bürgerprojektes 2019 steht der Förderverein der Dechant-Wessing-Schule mit dem Projekt „Individuelle Lern-, Sprach- und Teamförderung. Der Verein hat eine Fördersumme von 5500 Euro beantragt.

Dienstag, 17.09.2019, 23:00 Uhr
Regeln und Werte für ein faires Zusammenleben will die Dechant-Wessing-Schule ihren Schülern im Teamtraining vermitteln. Die Maßnahme „Peter Paul Pantomime“ (o.) wird durch öffentliche Mittel finanziert. Schulleiterin Dorothee Nottebaum (kl. Foto, l.) ist dankbar, dass Anja Molitor (r.) und Beate Sickmann eine Bewerbung um das PSD-Bürgerprojekt eingereicht haben.
Regeln und Werte für ein faires Zusammenleben will die Dechant-Wessing-Schule ihren Schülern im Teamtraining vermitteln. Die Maßnahme „Peter Paul Pantomime“ (o.) wird durch öffentliche Mittel finanziert. Schulleiterin Dorothee Nottebaum (kl. Foto, l.) ist dankbar, dass Anja Molitor (r.) und Beate Sickmann eine Bewerbung um das PSD-Bürgerprojekt eingereicht haben. Foto: Joke Brocker

„Unser Ziel ist es nicht, den ersten Platz abzuräumen“, versichert Anja Molitor . Doch über ein erkleckliches Sümmchen würde sich das Vorstandsmitglied des Vereins der Freunde und Förderer der Grundschule Hoetmar schon freuen. Immerhin war es die Aussicht auf einen Geldpreis, der sie und ihre Vorstandskollegin Beate Sickmann zur Teilnahme an der 13. Auflage des PSD-Bürgeprojektes bewogen hatte. Dessen Motto lautet diesmal „Neue Vielfalt in unserer Gesellschaft“. 5500 Euro beantragten Molitor und Sickmann für das „Integrative Sprach-, Lern- und Teamtraining“ des Vereins der Freunde und Förderer der Grundschule Hoetmar.

Mit 3547 Stimmen in die Finalrunde

Das Voting fand um Pfingsten herum statt, als ganz Hoetmar in Sachen Nilspiele auf den Beinen war. Das sei praktisch gewesen, findet Schulleiterin Dorothee Nottebaum. So habe man täglich jeden „Heute schon gewählt?“ fragen können. Der täglichen Erinnerung hätte es wahrscheinlich gar nicht bedurft. Denn natürlich stimmten die Hoetmarer gewohnt zuverlässig für „ihre“ Schule. Mit 3547 Stimmen landete das Projekt nicht nur in der Finalrunde, sondern dort direkt auf dem ersten Platz. „1000 Euro sind uns damit schon einmal sicher“, freut sich die Schulleiterin.

nser Ziel ist es, die individuellen Fähigkeiten der Kinder zu fördern.

Förderverein Dechant-Wessing-Schule

Außerordentlich dankbar ist sie Anja Molitor und Beate Sickmann für die Erstellung einer umfangreichen Bewerbung für die letzte Wettbewerbsrunde, die mit der Bekanntgabe der Sieger am 8. November in Münster enden wird. Eine Jury, in der auch die Westfälischen Nachrichten vertreten sind, wird bis dahin die Projekte der Finalisten genau unter die Lupe nehmen. „Es sind tolle Anträge dabei“, muss Dorothee Nottebaum, die sich selbstverständlich längst über die Mitbewerber informiert hat, neidlos anerkennen.

Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung

Das Projekt „Individuelle Lern-, Sprach- und Teamförderung“ , mit dem die Dechant-Wessing-Schule ins Rennen gegangen ist, baut auf einer bereits seit 2015 angebotenen individuellen Lern- und Sprachförderung auf und soll die Persönlichkeitsentwicklung der 106 Grundschüler aus elf Nationen unterstützen. „Unser Ziel ist es, die individuellen Fähigkeiten der Kinder zu fördern, Bildungsdefizite frühzeitig auszugleichen, das Selbstbewusstsein der Kinder zu entwickeln und Klassengemeinschaften zu stärken, um in einer vielfältigen Schul- und Dorfgemeinschaft mit gemeinsamen Werten und gegenseitiger Toleranz eine nachhaltige Integration zu erreichen“, heißt es in der Projektbeschreibung. Das geschehe in vier Teilbereichen und mitunter, etwa in der Lern- und Sprachförderung, in enger Zusammenarbeit mit einem generationsübergreifenden Team Ehrenamtlicher.

Sollte der Förderverein der Schule die beantragte Fördersumme erhalten, werde mit dem Lehrerkollegium über deren sinnvolle Verwendung nachgedacht, kündigen Nottebaum und Molitor an. So könnte das Geld in die technische und materielle Ausstattung für die Lern- und Sprachförderung investiert werden, in ein erlebnispädagogisches Teamtraining, ein Knigge-Training für Kinder, in Kurse zur Stärkung des Selbstbewusstseins, in Yoga-Angebote für Kinder oder in die Qualifikation Ehrenamtlicher im Bereich Dyskalkulie.

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