Lambertusfest in Hoetmar
Laternen und Lieder

Hoetmar -

Beim traditionsreichen Lambertus-Umzug sind am Samstagabend zahlreiche Kinder nach Einbruch der Dunkelheit durch die Straßen Hoetmars gezogen. Mit dem Umzug erinnerten junge und ältere Teilnehmer an den Heiligen Lambertus, der am 17. September 705 als Märtyrer den Tod fand und Namenspatron der katholischen Pfarrgemeinde ist.

Sonntag, 22.09.2019, 13:10 Uhr aktualisiert: 22.09.2019, 13:53 Uhr
Am Läutehaus wurde ein Zwischenstopp eingelegt und gemeinsam gesungen. Michaela Thüsing (l.) und Barbara Wüller spielten Laternenlieder. Eine Abordnung des Jagdhornbläserkorps Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar bereicherte den Lambertus-Umzug.
Am Läutehaus wurde ein Zwischenstopp eingelegt und gemeinsam gesungen. Michaela Thüsing (l.) und Barbara Wüller spielten Laternenlieder. Eine Abordnung des Jagdhornbläserkorps Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar bereicherte den Lambertus-Umzug. Foto: Stephan Ohlmeier

„Ich bin jedes Jahr von den bunten Laternen begeistert“, freute sich Ludger Hagenhoff . Den Kindern rief der „Buer“ zu: „Wir wollen heute Abend zeigen, dass wir an Gott glauben. Gott ist auch ein Licht.“

Vom Kirchplatz zogen die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern über die von den Anwohnern mit Laternen und Lampions geschmückte Sendenhorster Straße und Gysenbergstraße zum Läutehaus. „Es ist einfach toll, wie sehr sich Anlieger mit dem Lambertus-Fest identifizieren“, blickte der Heimatvereinsvorsitzende Ansgar Drees auf das Geschehen. Für ein sicheres Geleit sorgten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mit ihren Fackeln.

Am Läutehaus angekommen, wurden gemeinsam mit den Gitarrenspielerinnen Barbara Wüller und Michaela Thüsing Laternenlieder gesungen. Weiter ging es über die Ahlener Straße und Hellstraße zurück zur Lambertus-Kirche, wo das traditionsreiche Singspiel „O Buer, wat kost din Hei“ gespielt wurde. Nacheinander suchte sich Buer Ludger Hagenhoff eine Frau, ein Kind, eine Magd, einen Knecht, einen Ruüen und einen Pottlecker.

Anschließend liefen viele Kinder noch einige Runden um die aufgebaute Laternen-Pyramide, ehe eine Abordnung des Jagdhornbläserkorps Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar abschließend das Hoetmarer Heimatlied intonierte. Für das leibliche Wohl zeichnete eine Jugendgruppe verantwortlich, die den Teilnehmern Würstchen, Waffeln und Getränke zur Stärkung anbot.

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