Ein Vierteljahr „Wiwa“
Kein Druck bei der Profi-Suche

Warendorf -

Anfang Juni hat sich die Nachfolge-Organisation der aufgelösten Kaufmannschaft formiert: „Wirtschaft für Warendorf“. Der Vorstand arbeitet die Bedarfe der verschiedenen Branchen und Gruppierungen ab, es gibt viele Ideen. Und wann kommt der hauptamtliche Geschäftsführer?

Mittwoch, 25.09.2019, 06:30 Uhr

Die 100-Mitglieder-Marke war bereits im Juni geknackt, der branchen-durchmischte Vorstand ist an der Arbeit, Erfolg mit der ersten lokalen Weinreise „Wiwa La Vida“ gab es auch schon: Vor einem Vierteljahr ist der Verein „Wirtschaft für Warendorf“ formal gestartet. Damit war die seit November 2018 laufende kommissarische Führung des Vereins beendet. Die nach der Vorstandswahl wichtigste Personalie ist allerdings noch nicht geklärt: die hauptamtliche Geschäftsführung.

Von Beginn an war klar, dass „Wiwa“ auf dieser Position einen Profi will, der unter anderem Schnittstelle zur Stadtverwaltung sein muss.

Natürlich ist die Frage nach einem Geschäftsführer die drängendste.

Cornelia Köster

Da gibt es auch weder zeitlichen noch anderen Druck, sagt „Wiwa“-Vorstandsmitglied Cornelia Köster im WN-Gespräch. „Natürlich ist die Frage nach einem Geschäftsführer die drängendste – aber sich dabei jetzt unter Druck zu setzen, bringt gar nichts.“ Sicher sei da der Wille, „möglichst schnell ins operative Geschäft zu kommen“, erklärte Köster weiter. Aber im neuen Vorstand gebe es viele Leute mit vielen Ideen und Anregungen.

„Da wollen wir auch nichts auf der Strecke lassen.“ Seit der Gründungsversammlung im Modehaus Ebbers Anfang Juni habe es vier Vorstandssitzungen gegeben, auch während der Sommerferien.

Es tut jetzt jeder, was er kann.

Köster zur Arbeit im Vorstand

Es tue sich also viel hinter den Kulissen. Aktuellste Neuerung war ein Treffen gegen Ende der Hengstparade. Die Gestütsleitung, so Conny Köster, habe dem Verein Platz für das neue Format „Wiwa open“ gegeben – ein Netzwerktreffen zum näheren Kennenlernen und Austausch unter den Mitgliedern. „Da sind auch rund 30 Leute gewesen“, so Köster zufrieden. Auch dabei berichteten Mitglieder von hin und wieder an sie gerichteten Fragen, wie es mit der konkreten Arbeit bei Wiwa weitergehe. Die Antwort laut Cornelia Köster: „Es tut jetzt jeder, was er kann.“ In Bezug auf die professionelle Geschäftsführung gebe es aber noch keine konkrete Stellenbeschreibung und auch keine Vorstellung über die Höhe des Gehalts. „Natürlich hätte es gern jeder so schnell wie möglich.“

Kein Stress bei der Suche

Aber es gehe nun um die Weiterentwicklung der Arbeit. Die Abstimmung mit der Stadt laufe gut – Bürgermeister Axel Linke hatte im Juni betont, dass er dem Nachfolger der Kaufmannschaft Erfolg wünsche und Wert auf die gemeinsame Partnerschaft lege.„Wir hatten wirklich schon einige tolle Ergebnisse, wenn ich allein an die Weinreise denke“, fasste Cornelia Köster nochmals zusammen, „und es läuft wirklich gut – es ist schon eine hohe Motivation zu spüren.“

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