Vorpremiere „Romys Salon“ greift Thema Demenz auf
Hemmschwelle durch Film nehmen

Warendorf -

„Romys Salon“ – ein generationsübergreifender Familienfilm, der ehrlich und zugleich liebevoll die Schwächen und Herausforderungen des Alters aus der Sicht eines Kindes aufzeigt. Dabei wird das Thema Demenz relalistisch und lebensnah erzählt. Isabella Matic vom Haus der Familie, Udo Menke, Leiter der Caritas-Sozialstation, und Scala-Filmbesitzer Johannes Austermann freuen sich, den Fim „Romys Salon“ im Rahmen einer Vorpremiere am Sonntag, 6. Oktober, zeigen zu können.

Donnerstag, 26.09.2019, 16:32 Uhr aktualisiert: 26.09.2019, 16:52 Uhr
Freuen sich auf die Vorpremiere des Films „Romys Salon“( v.l.): Udo Menke (Leiter der Caritas Sozialstation), Kinobetreiber Johannes Austermann und Isabella Matic vom Haus der Familie.
Freuen sich auf die Vorpremiere des Films „Romys Salon“( v.l.): Udo Menke (Leiter der Caritas Sozialstation), Kinobetreiber Johannes Austermann und Isabella Matic vom Haus der Familie. Foto: Joachim Edler

Seit ihre Mutter so viel arbeitet, geht Romy nach der Schule zu ihrer Oma. Sie hilft ihr dann meist im Frisiersalon. Doch in letzter Zeit ist Oma anders, sie vergisst vieles, spricht plötzlich Dänisch und erzählt immer wieder von ihrer Kindheit in Dänemark und vom Meer. Romy unterstützt ihre Oma, wo sie kann, damit keiner etwas merkt. Bis zu dem Tag, an dem ihre Oma im Nachthemd im Salon steht . . . Oma Stine kommt in ein Pflegeheim. Ob es ihr dort wirklich gut geht? Bestimmt würde sie sich riesig freuen, wenn Romy noch einmal mit ihr an den Strand ihrer Kindheit fahren würde. „Romys Salon“ – ein generationsübergreifender Familienfilm, der ehrlich und zugleich liebevoll die Schwächen und Herausforderungen des Alters aus der Sicht eines Kindes aufzeigt. Dabei wird das Thema Demenz relalistisch und lebensnah erzählt.

Isabella Matic vom Haus der Familie, Udo Menke , Leiter der Caritas-Sozialstation, und Scala-Filmbesitzer Johannes Austermann freuen sich, den Fim „Romys Salon“ im Rahmen einer Vorpremiere am Sonntag, 6. Oktober, zeigen zu können.

Der „Farbfilm-Verleih“ stellt den Mitgliedsgesellschaften der Deutschen Alzheimer Gesellschaft den Film für exklusive Film-Previews vor dem offiziellen Kinostart 2020 zur Verfügung. Das Haus der Familie, die Alzheimer Gesellschaft im Kreis Warendorf, die Caritas Sozialstation und das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz bringen diesen Film in Warendorf im Nachgang der Alzheimer-Woche (16. bis 23. September) auf die Leinwand und stehen im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Durch den Film soll der Zugang zu dem schwierigen Thema Demenz erleichtert werden. „Es soll ein neuer Ansatz sein, Betroffenen und Angehörigen die Hemmschwelle zu nehmen“, beschreibt Udo Menke den Filmvormittag mit anschließender Information: „Es kann es keine Einzelfallberatung geben. Wir informieren nur und können Termine abstimmen.“

Der Film zeige sehr schön, wie auch Kinder mit dem Thema Demenz umgehen, so Isabella Matic vom Haus der Familie. Sie wünscht sich, dass durch den Film eine breite Öffentlichkeit auf das Thema Alzheimer aufmerksam wird.

Kinobetreiber Johannes Austermann war sofort begeistert, als der Wunsch einer Sonntagsmatinee an ihn herangetragen wurde. „Ich sehe das Kino nicht als reine Spielstätte, sondern als ein Ort der Begegnung. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Vereine und Organisationen davon Gebrauch machen.“

Die Vorpremiere „Romys Salon“ wird am 6. Oktober um 11 Uhr im großen Saal ausgestrahlt. Es gibt Kaffee und Croissants. Kinokarten gibt es bereits jetzt für fünf Euro im Scala-Filmtheater, am Veranstaltungstag an der Kasse oder online. Der Kinosaal im Erdgeschoss ist barrierefrei erreichbar, so dass sich auch Rollstuhlfahrer den Film anschauen können. Es gibt Überlegungen, einen Fahrdienst einzurichten, der Menschen mit Handicaps von Zuhause abholt und wieder zurückbringt. Gespräche mit den Maltesern und der Stadt laufen.

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