Adventsbasar in Hoetmar
Wichtel verzaubern Golddorf

Hoetmar -

„Wir sind von der Resonanz begeistert“, sagte Mechthild Gersmann vom Organisationsteam. „Mit unserem Basar möchten wir das Dorfleben bereichern und Gutes tun.“

Montag, 25.11.2019, 15:36 Uhr
Marion Witte, Lisa Witte, Renata Strmsek, Larissa Brandt, Renate Brandt (v.l.) gehören zu den rund 25 Weihnachtswichteln, die den Adventsbasar vorbereitet hatten.
Marion Witte, Lisa Witte, Renata Strmsek, Larissa Brandt, Renate Brandt (v.l.) gehören zu den rund 25 Weihnachtswichteln, die den Adventsbasar vorbereitet hatten. Foto: Stephan Ohlmeier

Zu einem Treffpunkt für die gesamte Dorfgemeinschaft hat sich am Wochenende der adventliche Basar der Hoetmarer Weihnachtswichtel in der ehemaligen Stellmacherei entwickelt. „Wir sind von der Resonanz begeistert“, sagte Mechthild Gersmann vom Organisationsteam. „Mit unserem Basar möchten wir das Dorfleben bereichern und Gutes tun.“

Alles, was in der Stellmacherei angeboten wurde, hätte das Gütesiegel „Selbstgemacht im Golddorf“ verdient gehabt. Seit mehreren Wochen hatten sich die „Wichtel“ regelmäßig im Läutehaus getroffen und dort mit hoher Kreativität sowie viel Liebe zum Detail gebastelt und hergestellt, was die besinnliche Zeit schöner machen kann: Adventskräne und -gestecke in verschiedenen Farben, Wichtel, Nikoläuse und Sterne aus Naturmaterialien oder handgestrickte Socken, Tücher, Kindermützen und bedruckte T-Shirts. Aber auch kulinarisch wurde eine Menge geboten. So gab es verschiedene Marmeladen, Plätzchen und Brote, eingelegte Gurken oder Hochprozentiges zu kaufen.

Um die vielen Artikel ansprechend zu präsentieren und den Besucherandrang gerecht zu werden, hatten die Weihnachtswichtel in diesem Jahr erstmals die Scheune der Stellmacherei als Ausstellungsfläche hinzugenommen. „In der Stellmacherei ist es einfach zu eng geworden“, sagte Mechthild Gersmann.

Am Außengatter ahnte Gans Gertrud wohl, dass ihre Tage gezählt sind und versuchte einige Mal erfolglos zu fliehen. Wer nämlich das Gewicht des Federviehs richtig schätzte, konnte die Gans gewinnen und musste sich um den Weihnachtsbraten keine Gedanken mehr machen.

Erstmals hatten die Hoetmarer Wichtel auch eine Tombola mit attraktiven Preisen sowie eine eigene Weihnachtskarte mit alten Motiven von Hoetmar vorbereitet.

Zudem sorgten der Geruch von Glühwein, heißem Punsch und Bratwürstchen für weihnachtliche Atmosphäre. Einen erheblichen Beitrag zum Erfolg des Adventsbasares leisteten einmal mehr die Hoetmarer Landfrauen. An beiden Tagen zeichneten sie für die Organisation der Caféteria verantwortlich und boten am Kachelofen der Stellmacherei selbst gebackene Kuchen und Torten sowie heißen Kaffee an.

Ein Dankeschön sprach Mechthild Gersmann den rund 25 Weihnachtswichteln aus,

ohne deren Engagement der Basar undenkbar wäre. Weitere lobende Worte gab es für die Heimatfreunde „Dorf Hoetmar“, die sowohl die Räumlichkeiten im Läutehaus als auch in der Stellmacherei zur Verfügung gestellt hatten sowie für die vielen Kuchen- und Tannengrünspender und die Firma Dohle.

Der Erlös des Basars soll in diesem Jahr an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei, den Verein „Die Sternenkinder“ aus Tönnishäuschen sowie den Verein „Anti-Rost“ im Kreis Warendorf gespendet werden.

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