Votum im Betriebsausschuss einstimmig
Grünes Licht für Gelbe Tonne

Warendorf -

Die Gelbe Tonne soll ab dem Jahr 2021 in Warendorf den Gelben Sack ersetzen, der bisher für die Abfuhr von leichtem Verpackungsmüll verwendet wird. Ausnahme: wenn es keine Stellmöglichkeit in der Altstadt gibt, soll es weiter den Gelben Sack geben.

Mittwoch, 27.11.2019, 09:00 Uhr aktualisiert: 27.11.2019, 16:40 Uhr
Die Gelbe Tonne soll ab dem Jahr 2021 in Warendorf den Gelben Sack ersetzen, der bisher für die Abfuhr von leichtem Verpackungsmüll verwendet wird. Ausnahme: wenn es keine Stellmöglichkeit in der Altstadt gibt, soll es weiter den Gelben Sack geben.
Die Gelbe Tonne soll ab dem Jahr 2021 in Warendorf den Sack ersetzen, der bisher für die Abfuhr von leichtem Verpackungsmüll verwendet wird. Ausnahme: wenn es keine Stellmöglichkeit in der Altstadt gibt, soll es weiter den Gelben Sack geben. Foto: nn

Gelbe Säcke werden in Warendorf zum Auslaufmodell. Die Gelbe Tonne soll ab dem Jahr 2021 in Warendorf den Sack ersetzen, der bisher für die Abfuhr von leichtem Verpackungsmüll verwendet wird. Ausnahme: Wenn es keine Stellmöglichkeit in der Altstadt gibt, soll es weiter den Gelben Sack geben.

Bereitgestellt werden sollen künftig Gefäße in der Größenordnung von 240 Litern (vergleichbar der Blauen Tonne). Bei Bedarf können auch mehrere Tonnen oder ein 1,1-Kubikmeter-Container geordert werden. Ein 240-Liter-Behälter kann den Inhalt von acht Gelben Säcken fassen. Die Verwaltung favorisiert eine vierwöchentliche Behälterleerung. Aber auch 14-tägliche Abfuhr sei möglich, wie Udo Bierbaum , Sachgebietsleiter Umwelt- und Geoinformation der Stadt Warendorf, am Dienstagabend im Betriebsausschuss betonte.

In dem Sachgebiet beschäftigt man sich mit der Gelben Tonne schon länger. Mehrmals hatte die Verwaltung in Fachausschüssen das Für und Wider abgewogen und den Politikern zur Diskussion vorgelegt. Doch die schlugen am Montagabend den Knoten durch und votierten einstimmig für die Einführung der Gelben Tonne. Jetzt steht nur noch Ahlen mit einer politischen Entscheidung aus. Alle anderen Kommunen im Kreis haben sich bereits für die Gelbe Tonne entschieden.

Es könnte sauberer werden an den Straßenrändern, so Bierbaum, wenn die Verpackungsreste in Tonnen und nicht mehr in witterungsanfälligen Säcken abgelegt würden. Tiere hätten keine Chance mehr, die Säcke zu zerreißen und den Abfall zu verteilen. Gleiches gelte auch bei Sturm.

Auch müssten sich die Bürger nicht mehr um die Beschaffung von Säcken bemühen und die Aufbewahrung der Verpackungsabfälle bis zur Abholung wäre sicherer und geschützter.

Der Gelbe Sack ist für die meisten Bürger seit Jahren fester Bestandteil des Entsorgungssystems. Die Befürworter der Beutel argumentieren, dass die Tonnengröße nicht so flexibel sei wie mehrere Säcke und sie befürchten, dass eine Veränderung des Entsorgungsturnusses von jetzt zwei auf vier Wochen nicht akzeptabel sei. „Ein weiteres Argument gegen die Gelbe Tonne ist bei einigen“, so Bierbaum, „dass neben der Restmüll- und Papiertonne dann noch für die Gelbe Tonne ein Platz auf dem Grundstück eingerichtet werden muss. Ein Problem vor allem in der Altstadt.“ Doch in diesen Fällen werde es Ausnahmen geben.

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