Friedhofsgebühren steigen deutlich
Der Tod wird teurer

Warendorf -

Wer einen Verstorbenen auf einem der sieben städtischen Friedhöfe in Warendorf und den Ortsteilen beerdigen will, muss künftig mit deutlich höheren Gebühren rechnen.

Freitag, 29.11.2019, 14:50 Uhr

Wer einen Verstorbenen auf einem der sieben städtischen Friedhöfe in Warendorf und den Ortsteilen beerdigen will, muss künftig mit deutlich höheren Gebühren rechnen. Allein der Erwerb von Nutzungsrechten bei Sargbestattungen in einem Rasenwahlgrab kostet künftig 1942 Euro und damit 407 Euro mehr. Auch die jährliche Verlängerung von Nutzungsrechten wird um 20 Prozent teurer. Hubert Schulze Althoff, Leiter des städtischen Baubetriebshofes, sprach am Donnerstag im Umwelt- , Planungs- und Verkehrsausschuss von „spürbaren Erhöhungen“ in allen Bereichen. So steigt der Erwerb einer Grabstelle (Sarg) für den Zeitraum von 30 Jahren auf 1378 Euro. Und er blickte in die Nachbargemeinden. In Münster würde ein vergleichbares Grab – je nach Lage – zwischen 1830 und 2290 Euro kosten. In Oelde/Lette 2280 Euro, in Ahlen 1652 Euro und in Beckum 2695 Euro. Schulze Althoff begründete die gestiegenen Kosten mit Gebührendefiziten aus den Vorjahren. 2018 sei ein erhebliches Defizit eingefahren worden, was die Kalkulation für 2020 und die Folgejahre belaste. Nicht von ungefähr. Die Stadt habe 2018 drei neue Friedhöfe übernommen. „Wir waren gezwungen, an einigen Stellen nachzuarbeiten.“ Das sei nur mit erhöhten Personalaufwand möglich gewesen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7097650?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F
Münsters Funkturm steht eine smarte Zukunft bevor
Münsters höchstes Gebäude: der Funkturm in Mauritz.
Nachrichten-Ticker