Neujahrsempfang mit Überraschung: Städtische Angestellte singen „Hallelujah“
Mittendrin statt nur dabei

Warendorf -

Bürgermeister Axel Linke appellierte in seiner Neujahrsrede weiter an den Gemeinsinn in dieser Stadt: „Liebe Ehrenamtler, Sie alle sind die Pfeiler, die unsere Gesellschaft und unser Miteinander tragen. Ohne Sie wären wir – vor allem ideell – viel ärmer und dank Ihnen haben wir es richtig gut! Herzlichen Dank!“

Samstag, 11.01.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 12.01.2020, 13:34 Uhr
Bürgermeister Axel Linke appellierte in seiner Neujahrsrede weiter an den Gemeinsinn in dieser Stadt: „Liebe Ehrenamtler, Sie alle sind die Pfeiler, die unsere Gesellschaft und unser Miteinander tragen. Ohne Sie wären wir – vor allem ideell – viel ärmer und dank Ihnen haben wir es richtig gut! Herzlichen Dank!“
Bürgermeister Axel Linke appellierte in seiner Neujahrsrede weiter an den Gemeinsinn in dieser Stadt: „Liebe Ehrenamtler, Sie alle sind die Pfeiler, die unsere Gesellschaft und unser Miteinander tragen. Ohne Sie wären wir – vor allem ideell – viel ärmer und dank Ihnen haben wir es richtig gut! Herzlichen Dank!“ Foto: Andreas Engbert

Es war eine besondere Stimmung, die den Neujahrsempfang am Samstag prägte: eine Mischung aus Zuversicht und Fröhlichkeit, gepaart mit Nachdenken über die Worte, die Bürgermeister Axel Linke an die über 400 Gäste richtete: „Mittendrin statt nur dabei – das wünsche ich mir für und von jedem von Ihnen. Bringen Sie sich ein! Denn diese Stadt ist äußerst lebenswert, bietet Perspektive. Warendorf ist lebendig.“

Linke appellierte weiter an den Gemeinsinn in dieser Stadt. Um das ehrenamtliche Engagement müsse er aber nicht bange sein. Die Bereitschaft von Bürgern, Vereinen, von Verwaltung und Politik, sich für die Ausrichtung des Westfälischen Hansetages zu engagieren, sei mit über 600 Freiwilligen überwältigend gewesen. Der Hansetag stehe beispielhaft für absolute Pluspunkte dieser Stadt: „Historie, Ehrenamt und wirtschaftliches Geschick.“

„Liebe Ehrenamtler, Sie alle sind die Pfeiler, die unsere Gesellschaft und unser Miteinander tragen. Ohne Sie wären wir – vor allem ideell – viel ärmer und dank Ihnen haben wir es richtig gut! Herzlichen Dank!“

Und der Bürgermeister blickte in den Saal: „Ich wage zu behaupten, dass heute Abend fast niemand im Saal ist, der kein Mitglied in einem Warendorfer Verein oder einer Warendorfer Gruppe ist. Und wenn es doch der Fall sein sollte, empfehle ich, dies zu ändern. Denn: Wer sich engagiert und Teil einer Gemeinschaft ist, der bekommt so viel zurück!“

Neujahrsempfang der Stadt Warendorf

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Zuversicht, weil Warendorf ein gewaltiges Investitionsprogramm von 71 Millionen Euro vor der Brust hat. Linke: „Das hat es in Warendorf derart noch nicht gegeben. Aber wir sind mutig und nehmen Geld in die Hand – zum Beispiel für die Sporthalle in Freckenhorst, Schulsanierungen, Flächenerwerb und neue Baugebiete, ein neues Hallenbad und für die Stadtstraße Nord.“

Fröhlichkeit, weil der Chor der Stadtverwaltung erstmals öffentlich auftrat: Schulhausmeister, Wirtschaftsförderer, Gleichstellungsbeauftragte, Mitarbeiter des HoT und des Bürgerbüros, der Stadtjugendpfleger und viele Angestellte der Verwaltung mehr, standen gemeinsam auf der Bühne und sangen unter dem Taktstock des Personalratschefs Michael Holzkamp nicht nur afrikanische Lieder, sondern auch „Freude schöner Gotterfunken“ und „Hallelujah“. Der Chor im Rahmen des Gesundheitsmanagements innerhalb der Verwaltung gegründet, probt jede zweite Woche nach Feierabend, erfuhren die Gäste und spendeten kräftig Beifall. Die Hobbysänger hatten sichtlich Spaß: Einzug und Auszug mit „Rock my Soul“. Munter weiter ging es mit dem Orchesterverein aus Freckenhorst unter der Leitung von Fabian Feldhaus.

Fröhlichkeit auch, weil sich die über 400 Gäste – unter ihnen Menschen aus Politik, Sport, Kultur, Vereinen, Wirtschaft, Schule, Bundeswehr und Kirche – freuten über ein Treffen zu Beginn des neuen Jahres.

Doch neben Plaudereien und guten Wünschen gab es auch viele ernste Gespräche und Diskussionen. Es ging um die Zukunft Warendorfs. „Damit es uns weiter gut geht, müssen wir alle etwas dafür tun – dauerhaft.“

Eines stellte der Bürgermeister fest: die Warendorfer Bürger haben im vergangenen Jahr wieder kräftig gefeiert. Mariä Himmelfahrt und Fettmarkt seien nur zwei von 508 öffentlichen Veranstaltungen im vergangenen Jahr gewesen. Linke blickte auf die über 800-jährige Stadtgeschichte zurück, hob die überregionale Strahlkraft der historischen Altstadt hervor und ging auf das Alleinstellungsmerkmal „Pferd“ mit den Bundeschampionaten und dem NRW-Landgestüt ein – „ein herausragender Wirtschaftsfaktor“. Ein weiteres Aushängeschild sei die Sportschule der Bundeswehr.

Das Warendorf ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist untermauerte Linke mit über 200 Gewerbeanmeldungen jeglicher Art im vergangenen Jahr. Ein Paukenschlag sei die Ansiedlung der zurzeit noch im Bau befindlichen Firma Aventus an der Kreisstraße 3 gewesen.

Wie die Wirtschaft wachse auch die Bevölkerungszahl. Stand 1. Januar leben 38 032 Menschen in Warendorf. Politik und Verwaltung sei es gelungen, betonte Linke, neue Baugebiete zu entwickeln und so jungen Menschen einen Lebensmittelpunkt zu bieten. Gut 1000 Menschen würden im Norden der Stadt (Baugebiet In de Brinke) bald ihr neues Zuhause finden. Eine weitere gute Nachricht: „Aus einer Fülle von Kandidaten haben wir den künftigen Klimaschutzmanager auswählen können. Neue Impulse und mehr Nachdruck für den Klimaschutz sind dringend erforderlich.“ Dem Bürgermeister war lang anhaltender Applaus sicher. Kaum hatten die Gäste das erste Glas in der Hand, wurde geplaudert, gelacht und diskutiert. Und Linke schüttelte mit Ehefrau Claudia jedem Gast persönlich die Hand.

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