Grünes Papier zur Emsinsel
Rückkauf der Brinkhaus-Brache

Warendorf -

Die Bündnis-Grünen beharren auf öffentlicher Diskussion über die Entwicklung der Brinkhaus-Brache. In einer Stellungnahme kritisiert Fraktionssprecherin Jessica Wessels zudem Bürgermeister Axel Linke für seine „gewählte Verfahrensweise der nicht-öffentlichen Behandlung“.

Donnerstag, 16.01.2020, 10:26 Uhr
Die Grünen fordern weiter eine öffentliche Diskussion zum Brinkhaus-Gelände.
Die Grünen fordern weiter eine öffentliche Diskussion zum Brinkhaus-Gelände.

Es bestehe keinerlei schutzwürdiges Interesse, „die Meinungsbildung, Diskussion und Entscheidungsfindung der Fraktionen und des Rates bzgl. der von den Moderatoren ausgearbeiteten Fragen nicht-öffentlich zu behandeln.“ Deshalb erwarte ihre Fraktion außerdem, dass der Rat öffentlich von den Moderatoren informiert wird. Außerdem wollen die Grünen den Rückkauf des Geländes.

Kritik von den Grünen auch für den im Moderationsverfahren gewählten Ansatz, die weitgehende Renaturierung der Brache inklusive umweltverträglicher öffentlicher und kultureller Nutzung zu vernachlässigen.

Als Gegenposition zur CDU seien die Bündnisgrünen für „eine gemischte, ressourcenschonende, umweltverträgliche Nutzung der Fläche“ mit Erhalt von Grünarealen und Entsiegelung weiter Teile des Geländes; die Emsführung über das Gelände, um den Baumbestand zu erhalten; begrenzte Bebauung für öffentliche, kulturelle und/oder touristische Zwecke.

Außerdem wollen Wessels und ihre Parteifreunde den Erhalt der Zugänglichkeit der „großartigen, am Fluss gelegenen, zentralen Flächen für alle Bürger“. Sie fordern freien Zugang zum Wasser mit Rad- und Fußwegenetz sowie Uferpromenade. Unter anderem soll auch eine im Stadtbild und -profil integrierte Flächennutzung mit Querverbindung und Brückenbau an der Quabbe her. Die Fraktion erwarte zudem, dass die im Rat vertretenen Positionen öffentlich kommuniziert und sachgemäß diskutiert werden (ausführlicher Bericht folgt.).

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