Stadt hat Beraterfirma beauftragt
Hallenbad kein Spaßbad: Erste Pläne nach Ostern

Warendorf -

Die Stadt hat die Ingenieurberatung „Constrata“ (Dortmund) beauftragt, die zurzeit erste Konzeptvorschläge für ein neues Hallenbad erarbeitet. Die Beraterfirma habe inzwischen einen Subunternehmer („Pro Fund“) mit ins Boot geholt, informierte Erster Beigeordneter Dr. Martin Thormann jüngst im Hauptausschuss. Die Aufgabenverteilung sei so, dass der eine Berater Kosten und Bauplanung im Blick habe, der andere die Belegung und den Bedarf analysiere.

Freitag, 24.01.2020, 17:02 Uhr aktualisiert: 26.01.2020, 17:18 Uhr

Das Bäderkonzept für Warendorf ist beschlossene Sache. Ein neues Hallenbad mit zwei Becken soll ab dem Jahr 2023, unmittelbar angrenzend an den heutigen Hallenbad-Standort im Schulviertel, errichtet werden. Das alte Bad soll nach Errichtung des neuen abgerissen werden.

Die Stadt hat die Ingenieurberatung „Constrata“ (Dortmund) beauftragt, die zurzeit erste Konzeptvorschläge erarbeitet. Die Beraterfirma habe inzwischen einen Subunternehmer („Pro Fund“) mit ins Boot geholt, informierte Erster Beigeordneter Dr. Martin Thormann jüngst im Hauptausschuss. Die Aufgabenverteilung sei so, dass der eine Berater Kosten und Bauplanung im Blick habe, der andere die Belegung und den Bedarf analysiere. In diesem Zusammenhang werde auch diskutiert, inwieweit nach dem Hallenbadneubau eine Belegung im Bundeswehr-Sportbad kompensiert werden kann. Zurzeit würden Grundvarianten für den Hallenbadneubau entwickelt und bepreist. Die Basis-Variante, so Thormann, sei ein funktionales Baukastensystem: Ein 25 Meter-Becken mit fünf Bahnen plus Lehrschwimmbecken. Thormann nahm gleich vorweg, dass ein komplettes Spaßbad nicht gewünscht sei, man sich aber vorstellen könnte, dass es einen Saunabereich gibt. Der Erste Beigeordnete rechne mit einer ersten Präsentation in den Ratsgremien schon nach Ostern.

Die Schätzungen für unterschiedliche Maßnahmen reichen von 13 bis 20 Millionen Euro. CDU-Ratsherr Hermann Josef Vinke regte an, nach Fördergeldern Ausschau zu halten. Er wisse von Zuschussprogrammen für den Bau kommunaler Schwimmbäder – vor dem Hintergrund, dass immer weniger Schulkinder schwimmen könnten.

Bürgermeister Axel Linke begrüßte dies: „Wir sollten Pläne in der Schublade haben, wenn Fördertöpfe geöffnet werden.“

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