Nach dem Gasalarm
Weitere Baugrube auf der Gartenstraße

Warendorf -

Noch bis zur übernächsten Woche werden voraussichtlich die Arbeiten an der beschädigten Gasleitung in der Gartenstraße dauern. Die Anwohner werden nach Angaben eines Sprechers von Thyssengas, Inhaber der Gasleitung, allerdings nicht darunter zu leiden haben.

Donnerstag, 30.01.2020, 20:50 Uhr
An der Kreuzung Gartenstraße, Bleichstraße wurde am Mittwoch bei Bauarbeiten eine Gasleitung beschädigt. Die Baustelle muss im Zuge der Reparaturarbeiten um eine Baugrube erweitert werden. Erst in der übernächsten Woche soll die Straße wieder störungsfrei befahrbar sein.
An der Kreuzung Gartenstraße, Bleichstraße wurde am Mittwoch bei Bauarbeiten eine Gasleitung beschädigt. Die Baustelle muss im Zuge der Reparaturarbeiten um eine Baugrube erweitert werden. Erst in der übernächsten Woche soll die Straße wieder störungsfrei befahrbar sein. Foto: Joke Brocker

Als Alice Kaufmann , bei den Stadtwerken für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, ankündigte, dass die Reparaturen an der Gasleitung in der Gartenstraße, die am Mittwochmittag bei Erdarbeiten im Zuge des Glasfasernetz-Ausbaus beschädigt worden war, noch eine Woche in andauern werden, war die Nachricht bereits überholt.

„Es wird sogar bis Ende übernächster Woche dauern, bis die Straße wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt und störungsfrei befahrbar ist“, kündigte Henrik Schultz-Brunn , Leiter Kommunikation und Energiepolitik bei Thyssengas , an.

Das Unternehmen mit Sitz in Dortmund ist Inhaber der betroffenen Gasleitung. Mitarbeiter hatten die Leitung noch am Mittwoch in Augenschein genommen. „Wir werden die Baustelle an der Ecke Gartenstraße /  Bleichstraße noch verlängern müssen und eine zusätzliche Baugrube schaffen. Unsere Dienstleister vor Ort sind gehalten, eine entsprechende Baustellenbeschilderung aufzustellen“, kündigte Schultz-Brunn im Anschluss an ein Abstimmungsgespräch, das Donnerstagmittag stattfand, an. Thyssen-Gas, so der Pressesprecher, stehe auch mit dem Warendorfer Ordnungsamt in Verbindung.

Eine Gefahr für die Anwohner besteht nach Auskunft von Alice Kaufmann weiterhin nicht. Der Gasaustritt sei gestoppt, nun gelte es das beschädigte Teilstück zu ersetzen.

Auf Einschränkungen in der Gasversorgung müssen sich die Anwohner wohl ebenfalls nicht gefasst machen. Mit einem Versorgungsausfall sei für die Dauer der Reparaturmaßnahme nicht zu rechnen, versicherte Schultz-Brunn: „Es wird für eine Ersatzversorgung gesorgt.“

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