Baugebiet In de Brinke
Stadt peilt kaltes Wärmenetz an

Warendorf -

Die Wärmeversorgung im neuen Baugebiet In de Brinke könnte zu 100 Prozent klimaneutral erfolgen. Diese frohe Botschaft hielt Baudirektor Peter Pesch jetzt für die Mitglieder des Rates bereit.

Montag, 03.02.2020, 17:31 Uhr aktualisiert: 04.02.2020, 09:58 Uhr
Die Kanalbauarbeiten an der Milter Straße, die zurzeit nur halbseitig befahrbar ist, stehen in direktem Zusammenhang mit der Erschließung des Baugebietes In de Brinke.
Die Kanalbauarbeiten an der Milter Straße, die zurzeit nur halbseitig befahrbar ist, stehen in direktem Zusammenhang mit der Erschließung des Baugebietes In de Brinke. Foto: Stefan Sarajlija

Die Stadt schreibt derzeit das 2019 beschlossene Wärmekonzept für das Baugebiet In de Brinke fort. Nach Abwägung der Varianten war seinerzeit ein Konzept gewählt worden, das eine Kombination aus einem sogenannten Warmnetz (Blockheizkraftwerk und für größere Teile des Gebietes ein kaltes Netz vorsah (wie berichtet).

Auf dieser Grundlage seien dann auch Förderanträge vorbereitet worden, berichtete Baudirektor Peter Pesch jetzt im Rat. Seitens des Bundes und des Landes seien aber zum 1. Januar 2020 die Förderkulissen dafür komplett geändert worden. Die Stadtwerke hätten sich daher umgehend mit den Auswirkungen für die Förderantragsstellung auseinandergesetzt. „Das Zwischenergebnis“, so Pesch, „ist ein sehr positives.“ Denn der Fördergeber habe die Rahmenbedingungen so geändert, dass jetzt auf die Realisierung eines ausschließlich kalten Wärmenetzes hinarbeitet werde. Das bedeute, dass die Wärmeversorgung im Baugebiet In de Brinke zu 100 Prozent klimaneutral erfolgen könnte.

Ziel der Verwaltung ist es laut Pesch, das Konzept im Februar mit dem Fördergeber so weit abzustimmen, „dass wir von ihm einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn aufgezeigt bekommen, um in Zukunft die Möglichkeit der Förderung zu erhalten und um schnellstmöglich ans Bauen zu kommen.“

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