Arbeiten für Druckrohrleitung stockt
Emsmergel bremst Rohrbohrer

Warendorf -

Der klebrige Boden in zwölf Metern Tiefe unter der Ems kostet das Bohrteam für die Druckleitung Zeit. Mitglieder des Fachausschusses hörten vor Ort aber: Der Finanzrahmen hält.

Mittwoch, 05.02.2020, 14:06 Uhr aktualisiert: 06.02.2020, 09:54 Uhr
Ausschussmitglied Engelbert Hagemeyer, Betriebsleiter Abwasserbetrieb Ralf Bücker, Ausschussmitglied Martin Schäpermeier, Ausschussvorsitzender Hubert Grobecker und Projektleiterin Miriam Ortheil (v.l.).
Ausschussmitglied Engelbert Hagemeyer, Betriebsleiter Abwasserbetrieb Ralf Bücker, Ausschussmitglied Martin Schäpermeier, Ausschussvorsitzender Hubert Grobecker und Projektleiterin Miriam Ortheil (v.l.). Foto: Abwasserbetrieb Warendorf

Mitglieder des Betriebsausschusses schauten sich jetzt die Neuverlegung der Abwasserdruckrohrleitung mit unterirdischer Querung der Ems an. Treffpunkt für die Baustellenbesichtigung war die Startseite der Tiefbauarbeiten im Zugangsbereich zum Campingplatz. Die verantwortliche Projektleiterin des Abwasserbetriebs, Miriam Ortheil erläuterte den Mitgliedern am Plan die bisherigen Arbeiten und stellte die Baustelleneinrichtung und deren Funktion vor. „Der Warendorfer Boden bereitet der Bohrfirma aktuell einige Schwierigkeiten“, so Betriebsleiter Ralf Bücker , „und das sind nicht die Emssande“. Ab einer Bohrtiefe von zwölf Metern unter Geländeoberkante wurde ein Wechsel der Bodenschichten von Sand auf Mergel spürbar. Die sehr klebrigen Bestandteile waren mit der ausgewählten Bohrkrone schwieriger zu lösen und aus dem Bohrloch zu transportieren als erwartet. Nach Aufweitung des Bohrlochs und Wechsel des Bohrkopfes geht es jetzt weiter. „Aktuell sind zwei Drittel der Trasse hergestellt. Durch die Probleme liegen die Arbeiten nicht im Zeitplan, dafür aber liegen die Kosten noch im Finanzierungsrahmen“, so Bücker.

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