Jahresversammlung der Feuerwehr Milte
Weniger Einsätze als im Vorjahr

Milte -

Auf 29 Einsätze kam die Feuerwehr Milte im zurückliegenden Jahr. Das sind deutlich weniger als im Vorjahr. Auch Worte des Dankes und Mitgliederehrungen standen auf der Tagesordnung bei der Versammlung im Gerätehaus.

Sonntag, 09.02.2020, 19:58 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 12:21 Uhr
Die Leistungsabzeichen sind an Andre Hovestadt (Gruppenführer), Jonathan Borgmann (Bronze), Marvin Sendker (Silber), Marcel Sendker (Silber) und Ralf Schwienhorst (Gold auf blauem Grund, v.l.) verliehen worden.
Die Leistungsabzeichen sind an Andre Hovestadt (Gruppenführer), Jonathan Borgmann (Bronze), Marvin Sendker (Silber), Marcel Sendker (Silber) und Ralf Schwienhorst (Gold auf blauem Grund, v.l.) verliehen worden. Foto: Schoppmann

Bilanz hat die Freiwillige Feuerwehr Milte auf ihrer Jahresversammlung im Gerätehaus gezogen. Mit 29 Einsätzen mussten die 40 aktiven Wehrmänner und -frauen deutlich weniger ausrücken als noch 2018. Obwohl Großbrände und schwere Unwetter ausgeblieben waren, erwähnte Löschzugführer Christoph Evermann in seinem Rückblick eine Personenrettung vom Dach, einen Kaminbrand und eine in Flammen stehende Großballenpresse. Bei den zehn außerörtlichen Einsätzen lobte er besonders die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren. Ferner wurden 21 Übungsabende und mehrere Lehrgänge absolviert, um auf den Katastrophenfall vorbereitet zu sein. Vier Nachwuchskräfte befinden sich zurzeit in der Ausbildung.

Darüber hinaus sprach Evermann seinen Dank für die hohe Motivation und die zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten aus. Auch Wehrführer Christof Amsbeck dankte den Kameraden in seinem Grußwort für ihre permanente Einsatzbereitschaft: „Ihr seid für das Sicherheitsgefühl der Gesellschaft von enormer Bedeutung.“ Nachdenklich gemacht habe ihn dagegen das Ausscheiden des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs. Sein im Dezember verkündeter Rücktritt hatte Diskussionen um radikale Tendenzen im DFV entfacht. „Wir dürfen kein rechtsnationales Gedankengut dulden, sondern müssen für die Werte einer freiheitlichen Demokratie einstehen“, bezog Amsbeck klar Position. Die Feuerwehr müsse ein Garant der demokratischen Grundordnung sein. Dazu gehöre eine offen und tolerant gelebte Kameradschaft innerhalb der Wehren.

Urkunden und Wahlen

Im Anschluss verlieh Amsbeck die Urkunden für den Leistungsnachweis. Innerhalb des Löschzuges übernahm Christian Pleßner den Posten des stellvertretenden Gruppenführers. Zum neuen Festausschuss wurden Jonathan Borgmann und Michael Stratmann gewählt. Neuer Kassenprüfer ist Sven Abbenhorn. Der neue Sprecher Roland Danwerth berichtete von den Aktivitäten der Ehrenabteilung, der derzeit 15 Kameraden angehören. Ratsmitglied Dr. Hermann Mesch überbrachte die Grüße der Stadt Warendorf. Die Versammlung endete mit einem gemeinsamen Essen.

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