Sturmtief Sabine: 15 Einsätze
Hardystraße: Baum kracht auf Auto

Warendorf -

In der Hardystraße, am Zumlohplatz, knickte ein Baum mit einem Durchmesser von 75 Zentimetern um und stürzte auf ein Auto. Die Besitzerin, die im Haus Hardystraße 7 wohnt, kam mit dem Schrecken davon. „Es war halb elf abends am Sonntag, als wir einen großen Knall hörten. Als mein Mann und ich vor die Haustür gingen, sahen wir mein Auto unter den Ästen begraben.“

Montag, 10.02.2020, 12:20 Uhr aktualisiert: 11.02.2020, 15:18 Uhr
In der Hardystraße, am Zumlohplatz, knickte ein Baum mit einem Durchmesser von 75 Zentimetern um und stürzte auf ein Auto. Die Besitzerin, die im Haus Hardystraße 7 wohnt, kam mit dem Schrecken davon.
In der Hardystraße, am Zumlohplatz, knickte ein Baum mit einem Durchmesser von 75 Zentimetern um und stürzte auf ein Auto. Die Besitzerin, die im Haus Hardystraße 7 wohnt, kam mit dem Schrecken davon. Foto: Joachim Edler

Sturmtief Sabine hat für die Feuerwehr in der Nacht von Sonntag auf Montag für viel Arbeit gesorgt. Und auch am Montagmorgen waren die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes im Einsatz, um unpassierbare Straßen zu sperren oder Sturmschäden zu beseitigen. „Dabei verlief der Sturm glücklicherweise nicht ganz so schlimm wie zunächst befürchtet“, zog Olaf Schröder , stellvertretender Leiter der Warendorfer Feuerwehr, gegenüber unserer Zeitung eine glimpfliche Bilanz. „Mussten wir sonst schon mal zu 50 bis 60 Einsätzen ausrücken, waren es diesmal an die 15 im gesamten Stadtgebiet.“ Die Feuerwehr hatte mit Blick auf den angekündigten Sturm ihre Verkehrssicherungsbereitschaften verstärkt und Tauchpumpe und Motorsäge im Mannschaftswagen verstaut. Eine Entscheidung, die sich ausgezahlt hat. Vor allem heruntergerissene Äste und Dachziegel sowie auch umgewehte Baustellenbeschilderungen mussten die Blauröcke sichern. Der spektakulärste Schaden: In der Hardystraße, am Zumlohplatz, knickte ein Baum mit einem Durchmesser von 75 Zentimetern um und stürzte auf ein Auto. Die Besitzerin, die im Haus Hardytraße 7 wohnt, kam mit dem Schrecken davon. „Es war halb elf, als wir einen großen Knall hörten. Als mein Mann und ich vor die Haustür gingen, sahen wir mein Auto unter den Ästen begraben.“ Da ein weiterer Baum, unmittelbar vor dem Schlafzimmerfenster stand, trauten sich die Eheleute nicht mehr, in ihrem Schlafzimmer zu schlafen. „Der Baum wäre direkt aufs Haus geknallt.“

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