Prinzentreffen bei Porten-Leve
Drei Tollitäten auf einen Streich

Warendorf -

So viel blaues Blut gab es an diesem Abend nicht noch mal. Lametta, Orden, alles, was Rang und Namen hatte in den jeweiligen Karnevalsvereinen, war mit den Prinzen angereist. Erstmals kamen am Donnerstagabend, elf Tage vor Rosenmontag, Warendorfs Stadtprinz Frank I. (Hülsbusch), „das Sangesoriginal vom Josephs-Hospital“, das Freckenhorster KG Silber-Blau-Prinzenpaar Dirk I. und Manu I. (Nölker) und das Sassenberger Prinzenpaar Ludger Hoppe (Lui I.) und Prinzessin Babsy I. in der Gaststätte Porten-Leve zusammen.

Donnerstag, 13.02.2020, 21:18 Uhr aktualisiert: 16.02.2020, 13:54 Uhr
11 Tage vor Rosenmontag: Prinzentreffen bei Porten. Alle drei Prinzen „schlafen“ in Warendorf (v.l.): Babsy I. Hoppe, Stadtprinz Prinz Frank Hülsbusch, Sassenbergs Prinz Ludger Hoppe und das Prinzenpaar Manuela und Dirk Nölker. (KG Silber-Blau).
11 Tage vor Rosenmontag: Prinzentreffen bei Porten. Alle drei Prinzen „schlafen“ in Warendorf (v.l.): Babsy I. Hoppe, Stadtprinz Prinz Frank Hülsbusch, Sassenbergs Prinz Ludger Hoppe und das Prinzenpaar Manuela und Dirk Nölker. (KG Silber-Blau). Foto: Joachim Edler

Premiere: Erstmals kamen am Donnerstagabend, elf Tage vor Rosenmontag, Warendorfs Stadtprinz Frank I. (Hülsbusch), „das Sangesoriginal vom Josephs-Hospital“, das Freckenhorster KG Silber-BlauPrinzenpaar Dirk I. und Manu I. (Nölker) und das Sassenberger Prinzenpaar Ludger Hoppe ( Lui I. ) und Prinzessin Babsy I. in der Gaststätte Porten-Leve zusammen. Alle drei haben eines gemeinsam: sie wohnen in Warendorf. Und schaut man sich einmal die Kostüme der drei Tollitäten an, so scheinen sie sich abgesprochen zu haben. Alle drei Prinzen haben die Farbe Blau gewählt. So viel blaues Blut gab es an diesem Abend nicht noch mal. Lametta, Orden, alles, was Rang und Namen hatte in den jeweiligen Karnevalsvereinen, war mit den Prinzen angereist. Am liebsten würden alle drei Prinzen noch eine Session dranhängen. Nein, gleich drei Jahre. „Wir rotieren einfach – jedes Jahr in einer anderen Stadt“, war der närrische Vorschlag des Stadtprinzen Frank Hülsbusch. Denn: „Einmal Prinz zu sein, das ist ein Hammer, das ist einmalig, überwältigend, einfach geil.“ Darin waren sich alle Prinzen einig und sparten nicht

 

 

 

 

 

mit Superlativen. Und während der Stadtprinz von seiner Proklamation bis Aschermittwoch 120 Termine zu bewältigen hat, verlangt das Protokoll vom Freckenhorster Prinzenpaar bei 60 Veranstaltungen und vom

 

 

 

 

 

 

 

Sassenberger bei 50 Einsätzen ausgelassene Heiterkeit. Kurz vor Rosenmontag ist die Stimmung gut. „20 Grad und Sonnenschein – alle an die Straße“ gibt das“ Sangesoriginal vom Josephs-Hospital“ die Devise heraus. Und auch Sassenbergs Prinz Lui I. ruft seine Untertanen auf, ihn bereits Altweiber beim Rathaussturm tatkräftig zu unterstützen. „Wir wohnen zwar in Warendorf, aber unser Herz schlägt in Sassenberg“, betonen Prinz Lui und seine Herzdame und Prinzessin Babsy. Mit dem Warendorfer Prinzen hat er eins gemeinsam: Beide singen gern und spielen auch ein Instrument. „Wir lassen singen und tanzen lieber“, heißt es aus Freckenhorst.

Und wie übersteht man die närrischen Tage. Das weiß Prinzessin Manu I (Nölker): „Zink, Vitamin C und bei jedem Wetter raus an die frische Luft. Die Pillen reichen noch bis Aschermittwoch.“ Nur eines bereite ihr manchmal Probleme: der sperrige Reifrock. „Ich bin froh, wenn ich den jedes Mal wieder ablegen kann.“ Das kommentiert Warendorfs Stadtprinz mit einem Blick auf seine Statur: „Mein Reif sitzt.“ Dafür gab es gleich ein Bützchen von Manu.

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