Stadt lädt zum Unternehmerfrühstück: Thema Digitalisierung
Zukunftsfähig und leistungsstark

Warendorf -

Bürgermeister Axel Linke und Wirtschaftsförderer Torsten Krumme freuten sich, dass so viele Unternehmer der Einladung gefolgt waren: „Auch wir sind auf dem Weg zu einer papierlosen Verwaltung.“ Und Linke prophezeite: „In fünf Jahren wird Warendorf flächendeckend mit Glasfaser versorgt sein.“

Freitag, 14.02.2020, 11:10 Uhr aktualisiert: 14.02.2020, 17:12 Uhr
Bürgermeister Axel Linke freute sich, dass so viele Unternehmer der Einladung gefolgt waren: „Auch wir sind auf dem Weg zu einer papierlosen Verwaltung.“
Bürgermeister Axel Linke freute sich, dass so viele Unternehmer der Einladung gefolgt waren: „Auch wir sind auf dem Weg zu einer papierlosen Verwaltung.“ Foto: Joachim Edler

Digitalisierung ist Zukunftsthema Nummer eins. Die Perspektiven, die sie ermöglicht, sind nahezu grenzenlos. Genau das stellt viele Unternehmer vor Herausforderungen und die Frage „Bin ich auf dem richtigen Weg?“

Antworten auf diese Frage gab am Freitag das Unternehmerfrühstück der Stadt Warendorf. Über 70 Unternehmerinnen und Unternehmer waren der Einladung in den Historischen Ratssaal gefolgt. Und sie bekamen jede Menge Input, konnten sich mit anderen Unternehmen austauschen oder den drei geladenen Referenten zu Digitalisierungschancen in ihren Unternehmen Fragen stellen. Das Ganze an Stehtischen mit fair gehandeltem Kaffee und Schnittchen vom Hof Austermann.

Bürgermeister Axel Linke und Wirtschaftsförderer Torsten Krumme freuten sich, dass so viele Unternehmer der Einladung gefolgt waren: „Auch wir sind auf dem Weg zu einer papierlosen Verwaltung.“ Die Einführung der elektronischen Bauakte sei nur ein Beispiel. Bauherren könnten jederzeit sehen, so Linke, wie der Stand der Bearbeitung ist. Warendorf verstehe den Digitalisierungsprozess als eine Chance für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen. Und Linke prophezeite: „In fünf Jahren wird Warendorf flächendeckend mit Glasfaser versorgt sein.“

Zusammenarbeit sei hierbei ein entscheidender Schlüssel für eine erfolgreiche Umsetzung, warb Petra Michalczak-Hülsmann, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf, für das Projekt „Digital-Check“. Das Konzept ist einfach: Ein vierköpfiges Digital-Team kommt direkt in die Betriebe und analysiert mit einem Interview-Tool die bestehende Situation. Im Anschluss erhalten die Unternehmen eine detaillierte Auswertung, in der auch Themen wie neue Geschäftsmodelle, die Optimierung von Geschäftsprozessen, Kommunikation mit Kunden und Lieferanten, IT-Sicherheit und Mitarbeiterführung zur Sprache kommen. Zudem beraten die Fachleute über passgenaue Förder- und Beratungsprogramme sowie weitergehende Angebote der Kooperationspartner. Die Beratung ist kostenlos und neutral.

Unterstützung bietet auch das Förderprogramme „go-digital” (Euronorm) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Projektleiter Dr. Sebastian-Tim Schmitz-Hertzberg vorstellte: „Wir übernehmen die Antragstellung für die Förderung ihres Digitalisierungsprojektes. Konzeption, technische Entwicklung, Online Marketing und begleitet sie bei ihrem Projekt.“

Voraussetzung: Begünstigter sind kleine und mittlere Unternehmen, rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks (Sitz in Deutschland), weniger als 100 Beschäftigte, Vorjahresumsatz oder Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro.

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