Empfehlung der Unfallkommission
Kreuzung L 547: Ampel kommt

Hoetmar -

Für die Kreuzung an der Landesstraße 547 in Hoetmar ist eine deutliche Verbesserung der Verkehrssituation in greifbare Nähe gerückt. Um die Jahreswende soll sie mit einer Ampelanlage ausgestattet werden.

Montag, 17.02.2020, 17:21 Uhr
Eine Ampel soll die Kreuzung der L 547 mit der K 20 bei Hoetmar sicherer machen. Darüber sprachen (v.l.): Paul Schwienhorst (1.v.l.), Peter Molitor (2.v.r., beide CDU-Ortsunion), mit Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Axel Linke (1.v.r.) und Petra Schreier (Kreisordnungsdezernentin).
Eine Ampel soll die Kreuzung der L 547 mit der K 20 bei Hoetmar sicherer machen. Darüber sprachen (v.l.): Paul Schwienhorst (1.v.l.), Peter Molitor (2.v.r., beide CDU-Ortsunion), mit Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Axel Linke (1.v.r.) und Petra Schreier (Kreisordnungsdezernentin). Foto: Kreis warendorf

„Wir werden den zuständigen Landesbetrieb Straßen.NRW bitten, dass diese Empfehlung der Unfallkommission schnell umgesetzt wird“, teilte Landrat Dr. Olaf Gericke bei einem Gespräch im Kreishaus mit. Froh über diese Nachricht über die unfallträchtige Kreuzung war Ratsmitglied Paul Schwienhorst aus Hoetmar. „Dort haben sich über viele Jahre schwere Unfälle ereignet, die für großes Leid gesorgt haben. Es muss dringend etwas passieren. Seit dem Bau der heutigen Landesstraße 547 als Ortsumgehung im Jahr 1960 hat sich baulich nichts verändert“, sagte der Vorsitzende der CDU-Ortsunion. An dem Gespräch nahmen auch Bürgermeister Axel Linke und Peter Molitor als 1. Vorsitzender der Ortsunion sowie Petra Schreier, Ordnungsdezernentin des Kreises Warendorf, teil.

Zum Hintergrund: Die Kreuzung der L 547 mit der Kreisstraße 20 in Höhe Hoetmar ist 2019 ein Unfallschwerpunkt geblieben, obwohl dort seit Ende 2018 eine Messsäule die Geschwindigkeit überwacht. Erfreulicherweise konnte so immerhin erreicht werden, dass es weniger Unfälle mit Schwerverletzten gab. Doch das Grundproblem blieb: Fahrzeuge, die aus Richtung Westkirchen oder Hoetmar kommen, stoßen mit dem vorfahrtsberechtigten Verkehr aus Richtung Ahlen oder Freckenhorst zusammen. Im Jahr 2019 haben sich im Kreuzungsbereich vier Unfälle der typischen Art mit verletzten Personen oder hohem Sachschaden ereignet.

Vor gut sechs Wochen wurde dann die erlaubte Höchstgeschwindigkeit sogar von Tempo 70 auf 50 reduziert. Das hatte die Unfallkommission für den Kreis als „Erste Hilfe“ zur Eindämmung der Gefahr empfohlen. In Kürze sollen Schilder die Autofahrer in beiden Richtungen auf die Radarüberwachung aufmerksam machen.

Bürgermeister Axel Linke betonte: „Eine Ampelanlage an dieser Kreuzung ist die schnellste und sicherste Lösung. Insbesondere der bessere Schutz für Radfahrer und Kinder als der schwächsten Verkehrsteilnehmer spricht für eine Ampel. Sie bietet an dieser Stelle deutlich mehr Sicherheit als ein Kreisverkehr.“

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