Veranstaltung am Frauentag
„Eine soziale Ungerechtigkeit“

Warendorf -

,Frauen sind nach wie vor in gehobenen Positionen mit Verantwortung deutlich weniger vertreten. Es gibt immer noch Vorurteile, die historisch und gesellschaftlich gewachsen sind und sich verfestigt haben‘‘, so Grünen-Sprecherin Jessica Wessels. Am Sonntag, 8. März, gleichzeitig Internationaler Frauentag, laden die Ortsverbände Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen Warendorf um 17 Uhr zu einer gemeinsamen Veranstaltung in das Büro der Grünen, Oststraße 12, in Warendorf ein.

Mittwoch, 04.03.2020, 15:04 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 15:24 Uhr
Am Sonntag, 8. März, gleichzeitig Internationaler Frauentag, laden die Ortsverbände Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen Warendorf um 17 Uhr zu einer gemeinsamen Veranstaltung in das Büro der Grünen, Oststraße 12, in Warendorf ein.
Am Sonntag, 8. März, gleichzeitig Internationaler Frauentag, laden die Ortsverbände Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen Warendorf um 17 Uhr zu einer gemeinsamen Veranstaltung in das Büro der Grünen, Oststraße 12, in Warendorf ein.

„Frauenwahlrecht? Erkämpft! – und jetzt? Feminismus im 21. Jahrhundert.“ Am Sonntag, 8. März, gleichzeitig Internationaler Frauentag, laden die Ortsverbände Die Linke und Bündnis 90/ Die Grünen Warendorf um 17 Uhr zu einer gemeinsamen Veranstaltung in das Büro der Grünen, Oststraße 12, in Warendorf ein. Nach einer kurzen Einführung durch Karina Korneli, gibt es die Möglichkeit einer gemeinsamen Diskussion. Kernthemen sind die gesellschaftlich erzeugten Probleme der Frau im 21. Jahrhundert. ,,Ich denke an soziale Ungerechtigkeiten wie schlechtere Bezahlung im Vergleich zu männlichen Kollegen für die gleiche Arbeit. Frauen übernehmen vorrangig die Pflege von Angehörigen, die weder bezahlt wird noch in die Rente einfließt. Es gibt Alltagssexismus und den Paragrafen 219a, der es Frauen schwer macht, sich über einen Schwangerschaftsabbruch überhaupt erst zu informieren‘‘, sagt Sarah Saure, Vorsitzende der Linken Warendorf. ,,Frauen sind nach wie vor in gehobenen Positionen mit Verantwortung deutlich weniger vertreten. Es gibt immer noch Vorurteile, die historisch und gesellschaftlich gewachsen sind und sich verfestigt haben‘‘, so Grünen-Sprecherin Jessica Wessels . Ziel der Veranstaltung sei es, solche Vorurteile anzusprechen und Missstände aufzudecken. Der Kampf um die gerechte Behandlung der Geschlechter, so die Veranstalter, habe mit der Einführung des Frauenwahlrechts nicht sein Ende gefunden. Die Männer der Linkspartei äußern sich in einer gemeinsamen Stellungnahme: ,,Bei Feminismus denken die meisten an die Befreiung der Frau, doch auch uns Männern täte es gut, Rollenbilder zu hinterfragen. Wer etwaige Klischees nicht erfüllt sei ‘kein echter Mann‘ – wie hanebüchen und sinnlos.“

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