Aktion Kleiner Prinz stockt Hilfe auf
Lebensmittel für die Menschen in Idlib

Warendorf -

„Die Kleinsten verhungern und erfrieren“, berichtet der Vorsitzende der Barada-Syrienhilfe, Dr. Khoury, dem Projektmanager der Warendorfer Kinderhilfsorganisation „Aktion Kleiner Prinz“, Dieter Grothues. „Es fehlt an Medikamenten und allem Überlebenswichtigen, besonders an Nahrungsmitteln“, so Dr. Khoury, der syrischer Abstammung ist, aber schon seit Jahrzehnten in Deutschland als Arzt arbeitet.

Montag, 09.03.2020, 17:38 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 14:51 Uhr
Die Lage der Flüchtlinge in der Provinz Idlib in Nordsyrien ist noch schlechter geworden. Vor allem die Kinder leiden. Es fehlt an Medikamenten und allem Überlebenswichtigen.
Die Lage der Flüchtlinge in der Provinz Idlib in Nordsyrien ist noch schlechter geworden. Vor allem die Kinder leiden. Es fehlt an Medikamenten und allem Überlebenswichtigen. Foto: Aktion Kleiner Prinz

Die Lage der Flüchtlinge in der Provinz Idlib in Nordsyrien ist eher noch schlechter geworden. Vor allem die Kinder leiden. Die medizinische Versorgung ist unterbrochen durch die Bombardierungen von Krankenhäusern durch russische und syrische Flugzeuge. „Die Kleinsten verhungern und erfrieren“, berichtet der Vorsitzende der Barada-Syrienhilfe, Dr. Khoury, dem Projektmanager der Warendorfer Kinderhilfsorganisation „Aktion Kleiner Prinz“, Dieter Grothues . „Es fehlt an Medikamenten und allem Überlebenswichtigen, besonders an Nahrungsmitteln“, so Dr. Khoury, der syrischer Abstammung ist, aber schon seit Jahrzehnten in Deutschland als Arzt arbeitet. Das Schicksal der durch den Krieg zur Flucht getriebenen Syrer hat ihn dazu bewogen, die Hilfsorganisation „Barada“ zu gründen.

Über direkte Kontakte in die Krisengebiete ist es seiner Organisation immer noch möglich, Hilfslieferungen sicher an Stellen zu dirigieren, an denen eine kontrollierte Ausgabe der Hilfsgüter erfolgen kann. In dieser Situation hat sich die Aktion Kleiner Prinz entschlossen, die Lieferung von 500 weiteren Lebensmittelpaketen in die Krisenregion zu finanzieren. Diese Pakete enthalten Grundnahrungsmittel und ermöglichen es den Müttern, etwa zwei Wochen lang ihre Familien zu ernähren. „Wir werden auch weiter helfen“, erklärt Dieter Grothues. „Wir als Kinderhilfsorganisation können nicht einfach zuschauen, wenn es Kindern dermaßen schlecht geht.“

Wer helfen möchte, kann das tun unter:

IBAN DE 46 40 05 01 50 00 62 06 20 62

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7319415?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F
Nachrichten-Ticker