Stadt erlaubt Abbrennen bis 3. April
Osterfeuer ausnahmslos verboten

Warendorf -

Im Ordnungsamt gehen derzeit viele Anfragen ein, ob Osterfeuer privat abgebrannt werden dürften, wenn die großen Veranstaltungen nicht stattfinden. Die Antwort ist eindeutig: Nein. Das teilte die Stadt jetzt mit. Für den Fall, dass die ursprünglich für das Osterfeuer gesammelten Holz, Baum- und Strauchschnitte und sonstigen Pflanzenresten verbrannt werden müssen oder sollen, gestattet die Stadt das Abbrennen bis Freitag, 3. April.

Donnerstag, 26.03.2020, 17:30 Uhr aktualisiert: 26.03.2020, 19:26 Uhr
Geplante Osterfeuer dürfen im Jahr 2020 nicht stattfinden. Für den Fall, dass die ursprünglich für das Osterfeuer gesammelten Holz, Baum- und Strauchschnitte und sonstigen Pflanzenresten verbrannt werden müssen oder sollen, gestattet die Stadt das Abbrennen bis Freitag, 3. April.
Geplante Osterfeuer dürfen im Jahr 2020 nicht stattfinden. Für den Fall, dass die ursprünglich für das Osterfeuer gesammelten Holz, Baum- und Strauchschnitte und sonstigen Pflanzenresten verbrannt werden müssen oder sollen, gestattet die Stadt das Abbrennen bis Freitag, 3. April.

Im Ordnungsamt gehen derzeit viele Anfragen ein, ob Osterfeuer privat abgebrannt werden dürften, wenn die großen Veranstaltungen nicht stattfinden. Die Antwort ist eindeutig: Nein. Das teilte die Stadt jetzt mit. Gemäß der Allgemeinverfügung der Stadt Warendorf sind im Gebiet der Stadt alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen untersagt. Das umfasst auch jegliche Osterfeuer. Geplante Osterfeuer dürfen im Jahr 2020 nicht stattfinden, da Veranstaltungen jeder Art bis mindestens zum 19. April untersagt sind.

Allerdings stellt sich die Frage, wie mit den bereits gesammelten Holz, Baum- und Strauchschnitten und sonstigen Pflanzenresten zu verfahren ist. Für den Fall, dass die ursprünglich für das Osterfeuer gesammelten Holz, Baum- und Strauchschnitte und sonstigen Pflanzenresten verbrannt werden müssen oder sollen, gestattet die Stadt das Abbrennen bis Freitag, 3. April.

Aus allein ökologischer Sicht besteht auch die Option, die Totholzhaufen verrotten zu lassen und Nist- und Rückzugsorte für Insekten und andere Tiere zu schaffen. Diese Lösung sei jedoch nicht immer praktikabel, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt.

Das Abbrennen wird in diesem Jahr strikt von der Brauchtumspflege getrennt. Das führt dazu, dass nicht mehr die Vorschriften für sogenannte Osterfeuer gelten. Stattdessen gelten jetzt die Vorschriften zur Verbrennung von Schlagabraum.

Wichtig sei, dass die Bürgerinnen und Bürger das Verbrennen dem Ordnungsamt mindestens drei Werktage vor dem vorgesehenen Verbrennungstermin anzeigen. Beim Verbrennen müssen verschiedene Verhaltensregeln zwingend beachtet werden.

Besonders wichtig: die Verantwortlichen müssen dafür Sorge tragen, dass das Abbrennen nicht zu einer Ansammlung von Menschen führt. Osterfeuer finden ersatzlos nicht statt – auch nicht in kleineren Runden.

Auch hier gilt: Es ist bis zum 19. April nicht gestattet, dass sich mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit treffen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7344907?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F
Nachrichten-Ticker