Sicherheit wird verbessert
CDU will Radwege künftig rot einfärben

Warendorf -

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Warendorf setzt sich dafür ein, die Radwegeflächen in der Stadt einheitlich in rot einzufärben. Das erhöhe die Verkehrssicherheit, weil die geltenden Regelungen schneller erkennbar seien, heißt es in dem Antrag.

Dienstag, 05.05.2020, 06:53 Uhr aktualisiert: 05.05.2020, 07:01 Uhr
Die CDU spricht sich dafür aus, die bereits markierte Radverkehrsfläche im Kreuzungsbereich am Freckenhorster Tor rot einzufärben
Die CDU spricht sich dafür aus, die bereits markierte Radverkehrsfläche im Kreuzungsbereich am Freckenhorster Tor rot einzufärben Foto: CDU-Fraktion

Täglich passieren mehrere Tausend Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer die Kreuzung am Freckenhorster Tor an der B 64/L 547. „Gerade in den Stoßzeiten müssen zahlreiche Radfahrer auf dem Weg zur Arbeit oder ins Schulviertel die Kreuzung überqueren“, beobachtet CDU-Ratsherr Dirk Schellhammer : „Um die Verkehrssicherheit kurzfristig zu erhöhen, spricht sich die CDU-Ratsfraktion dafür aus, die bereits markierte Radverkehrsfläche im Kreuzungsbereich rot einzufärben.“ Bei Bürgermeister Axel Linke habe sie beantragt, mit dem Straßenbaulastträger „Straßen.NRW“ Kontakt aufzunehmen und auf eine zeitnahe Realisierung hinzuwirken.

„Vor allem aus Richtung Freckenhorst kommend, ist die Gefahr für Radfahrer ex­trem hoch, in den toten Winkel von Lkw, aber auch Auto zu geraten“, sagt CDU-Ratsherr Willi Schöning. „Wir halten daher Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für dringend geboten.“ Durch die optische Hervorhebung der Radverkehrsfläche werde zum einen die Aufmerksamkeit von Verkehrsteilnehmern erhöht. Zum anderen sei so die bestehende Regelungen schneller erkennbar.

Eine ähnliche Rot-Markierung könne sich die CDU auch auf der Kreuzung der B 64 mit der Andreas- und Blumenstraße (Höhe Teutemacher) vorstellen, die ebenfalls täglich von vielen Radfahrern genutzt werde.

Die Umsetzung der Maßnahme am Freckenhorster Tor sehe die Ratsfraktion unabhängig von der derzeit laufenden Erstellung eines Radwegekonzepts als geboten an. Dieses Konzept war 2019 auf Initiative der CDU von der Stadt Warendorf in Auftrag gegeben worden. Ein erster Zwischenstand war in verschiedenen Ausschüssen vorgestellt worden.

Zudem hatte die CDU begleitend zur Konzepterstellung Anfang März eine Onlineumfrage gestartet. „Über 150 Personen haben bislang an der Umfrage teilgenommen und konkrete Anregungen zum Konzept gegeben“, sagt Schellhammer. Die vielen Rückmeldungen zeigten, dass zwischen den Ortsteilen, aber auch in der Kernstadt die Radverbindungen gerne genutzt werden, jedoch auch noch deutliche Verbesserungen erwartet würden.

Verschiedene Bürger hätten sich zudem für ein einheitliches Erscheinungsbild der Radwege im Stadtgebiet stark gemacht. „Hier wird konkret eine Ausgestaltung der Radwege wie in Holland vorgeschlagen“, verrät Dirk Schellhammer. „Eine einheitliche Roteinfärbung des Radwegebelags, im Idealfall mit glattem Asphalt, sollte hierbei Priorität haben.“

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