Zwei neue Kindergärten
Kita St. Jakobus ist nicht sanierfähig

Warendorf -

Um den Kindergarten St. Jakobus neu bauen zu können, müssen Kinder und Erzieher erst einmal an einen Interimsstandort umziehen. Doch auch dieser muss erst noch geschaffen werden.

Freitag, 29.05.2020, 22:30 Uhr aktualisiert: 29.05.2020, 23:00 Uhr

„Baulich sanierungsbedürftig, aber nicht sanierungsfähig“, skizzierte Kämmerer Dr. Martin Thormann im Haupt- und Finanzausschuss den Zustand der Kindertagesstätte St. Jakobus an der Nordstraße. Es müsse also ein Neubau her. Weil auf dem Kindergartengelände keine Möglichkeit besteht, den Neubau neben dem Altbau zu errichten, der Altbau also zunächst abgerissen werden müsste, stünde Kindern und Erziehern, der Umzug an einen Interimsstandort bevor, den es allerdings noch gar nicht gibt. Die Kita am Drosselweg, die nach Ansicht von Verwaltung und Kirchengemeinde als Träger der Kita St. Jakobus der ideale Standort wäre, muss erst noch gebaut werden. Sobald der Neubau der Kita St. Jakobus steht, sollen die Kinder dann wieder in die Einrichtung an der Nordstraße zurückziehen.

In der dann wiederum leerstehenden Kita am Drosselweg könnten dann Kinder aus anderen Einrichtungen untergebracht werden. „Einen heißen Aspiranten“ wisse er schon, bemerkte Thormann. Möglicherweise würden dann aber auch ohnehin zusätzliche Kindergartenplätze benötigt. Es gelte dann, „einen Träger zu finden, der die Kita bespielt“. Bis es soweit ist, sei man allerdings sechs Jahre weiter, in denen die beiden Kitas erst einmal gebaut werden müssten, gab Thormann zu bedenken.

Die mit der Kirchengemeinde abgestimmte Konzept-Idee wird auch den Sozialausschuss in der nächsten Sitzung im Juni beschäftigen.

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