Warendorf
Emsinsel: Es bleibt bei Variante 5

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Keinen weiteren Beratungsbedarf sahen – mit Ausnahme der Grünen – die Mitglieder des Hauptausschusses, als es wieder einmal um die Renaturierung der Emsinsel und die bereits 2016 getroffene Variantenauswahl ging.

Montag, 01.06.2020, 21:47 Uhr aktualisiert: 02.06.2020, 14:58 Uhr

Mit Ausnahme der Grünen sprachen sich in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses alle Fraktionen dafür aus, an dem vor vier Jahren gefassten Ratsbeschluss zur Renaturierung der Ems (im Sinne der bis 2027 zu leistenden Pflichtaufgabe „Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie“) festzuhalten. Altstadtfreunde und Arbeitskreis Emsinsel hatten, wie mehrfach berichtet, darauf gedrungen, diesen Beschluss aufzuheben und gleichzeitig die Verlegung des Emsdurchstichs über die Industriebrache Brinkhaus gefordert. An den wesentlichen Rahmenbedingungen der seinerzeit getroffenen Variantenauswahl habe sich nichts geändert, befand das Gros der Politiker. Es werde bei Variante 5 als Grundlage für die weiteren Planungen bleiben. Einmal mehr erklärte Baudezernent Peter Pesch einer kritischen Vertreterin des Arbeitskreises, die in die Turnhalle des AWG gekommen war, dass mit der Entscheidung über die Lage eines Emsdurchstichs nicht die Entscheidung über die Bebauung im Bereich der Industriebrache Brinkhaus vorweggenommen werde. Um dieses Thema gehe es, wenn im UPV im Juni die „Warendorfer Position“ erörtert werde, stellte auch Andrea Kleene-Erke (SPD) klar.

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