Parksituation Bartholomäusstraße
Parkbuchten und keine Piktogramme

Einen-Müssingen -

„Fahrradfahrer weichen schon mal auf den Gehweg aus oder fühlen sich von den Autofahrern gedrängelt“, kritisiert Hubert Kleinschnitker die Parksituation auf der Bartholomäusstraße in einem Brief an den Bezirksausschuss Einen-Müssingen/Milte.

Donnerstag, 04.06.2020, 19:00 Uhr
Auch am Donnerstagmorgen war die Bartholomäusstraße in Einen in Fahrtrichtung Kirche wieder zugeparkt. Bei Gegenverkehr wird hier ein Ausweichen schwierig.
Auch am Donnerstagmorgen war die Bartholomäusstraße in Einen in Fahrtrichtung Kirche wieder zugeparkt. Bei Gegenverkehr wird hier ein Ausweichen schwierig. Foto: Joke Brocker

Weil inzwischen von der Einmündung der Straße Lerchenfeld bis zur Gaststätte Westfälischer Hof einseitig geparkt werde, fahre der Begegnungsverkehr nicht etwa langsamer, sondern versuche schneller an den Hindernissen vorbeizukommen, beschreibt der Vorsitzende des Heimatvereins Einen-Müssingen die Situation, die am Mittwochabend im Ausschuss erörtert wurde.

Man könne durch Parkstandsmarkierungen Angebotsflächen zum Parken schaffen, verbindliche Parkstandsmarkierungen in Form von Halteverbotszonen vornehmen, generelle Halteverbote einrichten oder den Bestand beibehalten, erläuterte Benedikt Wuttke, Teamleiter Straßenverkehr, die Möglichkeiten, um dann zu empfehlen, freies Parken ohne Markierungen, Verkehrszeichen oder Parkstandsmarkierungen auf der Bartholomäusstraße weiterhin zuzulassen, stattdessen ein Piktogramm mit dem Achtung-Kinder-Symbol auf die Fahrbahn aufzubringen und die Kontrollen des ruhenden Verkehrs zu verdichten, damit zugestellte Einfahrten frei gehalten würden.

Vorschläge, die weder CDU noch SPD wirklich überzeugten.

Parkflächen gebe es zu Genüge, verwies Mechtildis Wissmann auf Parkplätze an Kirche und Heimathaus. Die wenigen Meter bis zum Kindergarten könnten Eltern auch mal laufen. Bernhard Ossege (SPD) sah das ähnlich und beklagte, dass die Bartholomäusstraße mitunter 100 Meter am Stück zugeparkt sei. Die Kommunalpolitiker wünschen sich daher versetzte Parkbuchten, die ein geordnetes Überholen ohne Raserei ermöglichen. Die Verwaltung glaube zwar nicht, dass die Situation sich dadurch bessern werde, bemerkte der erste Beigeordnete Dr. Martin Thormann, doch wenn die Verwaltung mit Piktogramm und Kontrolle „nicht landen“ könne, entscheide letztlich der Rat. Der Ausschuss verständigte sich darauf, dass die technischen Fragen rund um die gewünschte Parkbuchten-Lösung im Arbeitskreis Verkehr geklärt werden sollen.

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