Präsentationstechnik wird komplettiert
Digitalpakt geht in die Endrunde

Warendorf -

Es geht voran: Zu 98 Prozent sind die weiterführenden Schulen in Warendorf jetzt mit Deckenbeamern und einer entsprechenden Audio-Ausstattung gerüstet.

Montag, 08.06.2020, 07:07 Uhr aktualisiert: 08.06.2020, 07:10 Uhr

Es geht voran mit dem Digitalpakt für die Schulen in Warendorf. Im jüngsten Ausschuss für Kultur und Schule berichtete der städtische IT-Koordinator Michael Widhalm den Ausschussmitgliedern über den Stand der Dinge. Die Bestandserfassung für die Ausstattung der Unterrichtsräume mit der entsprechenden Präsentationstechnik sei nun abgeschlossen.

Zu 98 Prozent seien die weiterführenden Schulen in Warendorf jetzt mit Deckenbeamern und einer entsprechenden Audio-Ausstattung gerüstet. Jetzt sei es vorgesehen, diese Einrichtungen an den Grundschulen ebenfalls fortzuführen. So sind an den Grundschulen und für einige Einzelfälle der weiterführenden Schulen noch 155 Räume mit einer Beamer-Präsentationstechnik auszustatten. 66 ältere Deckenbeamer werden gegen neuere Modelle ausgetauscht. 27 Großbildschirme, davon zwei mit Interaktivität sind noch einzusetzen. Außerdem hat der IT-Koordinator noch je 357 Funkempfänger (Apple TV) und Tablets (iPads) mit Stift und Schutzhülle als Interaktionsgerät auf seiner Liste.

Widhalm setzt neben der Präsentationstechnik auf Interaktivität in den Klassenräumen, was gerade mit der Hilfe der Tablets geschehen kann. „Über iPad und AppleTV können entsprechende Inhalte an die „Wand geworfen werden“, das setzt sich gerade in den weiterführenden Schulen durch“; erläuterte der IT-Fachmann. Der Stadt liege gerade eine homogene und möglichst flächendeckende Ausstattung in den Schulen am Herzen, erläuterte Widhalm.

Auf Nachfrage von Christian Elsner (SPD) stellte der IT-Koordinator aber klar, dass die gute alte Tafel in den Klassenräumen trotzdem nicht auf der Strecke bleibe. „Es wird wohl grundsätzlich erst einmal bei den Zwitterbetrieben bleiben.“

Gertrud Korf bestätigte als Schulleiterin der Städtischen Gesamtschule, dass eine Schule ohne Tafel eigentlich nicht vorstellbar sei. „Technik fällt auch manchmal aus, ohne Tafel könnten wir nicht auskommen.“ Beides ergänze sich und schließe sich ja nicht aus.

Andrea Blacha (CDU) mahnte eindringlich, dass neben der Anschaffung der modernen Präsentationsgerätschaften auch eine Einweisung der Lehrerschaft in die Bedientechnik nicht außer Acht gelassen werden dürfe. Da passte es gut, dass der fast letzte Punkt auf der Tagesordnung des Ausschusses für Kultur und Sport am vergangenen Donnerstag in der AWG-Turnhalle eine Beschlussempfehlung vorsah, die auch unter das Thema Digitalpakt an den Schulen zu fassen war. Und über das Ergebnis herrschte auch Einigkeit unter den Ausschussmitgliedern: Zur Ausstattung der Unterrichtsräume mit der Präsentationstechnik nach dem Digitalpakt sollen rund 75 Tablet Geräte beschafft werden als freiwillige Leistung der Stadt, damit unterm Strich auch wirklich jede Lehrkraft der städtischen Schulen ständig ein mobiles Endgerät für die Unterrichtsvorbereitung zur Verfügung hat. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 31 000 Euro und 500 Euro an jährlichen Administrationskosten.

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