Werbegemeinschaft hofft auf Herbst-Trödel und Weihnachtsmarkt
„Wir fahren auf Sicht“

Freckenhorst -

Wenn es geht, soll der Freckenhorster Herbst in möglichst gewohntem Umfang stattfinden. Auch auf den Weihnachtsmarkt setzt die Werbegemeinschaft.

Dienstag, 09.06.2020, 17:02 Uhr
Das Vorstandsteam der Werbegemeinschaft freut sich auch die kommenden Veranstaltungen wie die Bürgermeister-Podiumsdiskussion, den Freckenhorster Herbst und den Weihnachtsmarkt.
Das Vorstandsteam der Werbegemeinschaft freut sich auch die kommenden Veranstaltungen wie die Bürgermeister-Podiumsdiskussion, den Freckenhorster Herbst und den Weihnachtsmarkt. Foto: Michele Waßmann

Dass die Veranstaltungen und Versammlungen der Werbegemeinschaft immer gut besucht sind, freut den Vorsitzenden Christian Murrenhoff in selben Maße, wie er es gewohnt ist. Darüber, dass für eine Mitgliederversammlung der große Saal bei Huesmann gebucht werden musste und „prall gefüllt“ ist, schmunzelte er am Montagabend jedoch – Corona machte es möglich und notwendig. Da bei vollem Saal „nur“ rund 20 von 100 Mitgliedern vor Ort waren, wurde jeder persönlich begrüßt und sein jeweiliger Einsatz für die Wirtschaft der Stiftsstadt gewürdigt.

In der Tagesordnung standen neben einem Rückblick vor allem die für 2020 geplanten Veranstaltungen im Vordergrund. „Wir fahren auf Sicht“ unterstrich Murrenhoff. Das heißt, wenn es geht, findet der 34. Freckenhorster Herbst vom 9. bis 12. Oktober in fast gewohnter Form statt. Ob es unter Corona-Bedingungen ein Oktoberfest im Zelt geben kann, sei allerdings fraglich. Andererseits wolle man weder den Festwirt noch die Künstler im „Regen stehen lassen“. Die Standvergabe für die XXL-Trödelmeile ist für den 22. August von 8.30 bis 13 Uhr bei „Graphisto“ an der Kampstraße 4 vorgesehen.

Optimistisch blickt die Werbegemeinschaft in Richtung Weihnachtsmarkt, der am 12. und 13. Dezember stattfinden soll.

30 Infotafeln in der ganzen Stiftsstadt

Kurz vorgestellt wurden 13 Stadtführungen in Freckenhorst zu unterschiedlichen Themen. Aufgestellt werden sollen zudem rund 30 Schilder und Stelen an markanten Plätze und Gebäuden der Stiftsstadt. Die Form der Stelen wird durch das von Mechtilde Frintrup entworfene und jüngst überarbeitete Logo geprägt. Es kann kostenfrei von allen Freckenhorstern genutzt werden - darf aber in Form und Farbe nur nach Absprache mit Frintrup verändert werden.

Horst Pawlowski „warf eine Folie an die Wand“ mit der Überschrift „1960 bis 2020 – 60 Jahre und noch immer keine Umgehungsstraße“. Damit das Thema nicht zu breiten Raum in der ohnehin schon vollen Tagesordnung einnahm, einigte sich die Werbegemeinschaft darauf, zu unterstreichen, dass sie eine kürzlich von der SPD vorgeschlagene Anbindung des Gewerbegebietes Ost durch einen Bogen von der Hoetmarer Straße zur Westkirchener Straße begrüße. Nur so könne der Schwerlastverkehr komplett um den Ortskern geführt werden.

SPD-Vorschlag für Schwerlastverkehr begrüßt

Apropos „Orstkern“: Den Begriff „Neue Mitte“ wollte Christian Murrenhoff nicht in den Mund nehmen. Daher schlug er vor, die Fläche zwischen Aldi und dem Wochenmarkt an der Industriestraße in „Weberplatz“ umzubenennen. Man müsse/solle dann allerdings auch das Weberdenkmal dorthin zurück holen.

 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7443174?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F
Nachrichten-Ticker