„Menschmalerei“: Ausstellung endet am 19. Juli
Laschet, Spahn und der Papst

Warendorf -

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Porträts aktueller Zeitgenossen und fiktiver Personen, die seit 2016 entstanden sind. So treffen Friedrich Merz, Armin Laschet, Jens Spahn und der Papst vor der Kulisse der Laurentiuskirche auf Menschen am Rande der Gesellschaft und erfundene Geschöpfe. Die Arbeiten sind mal gesellschaftskritisch, mal nachdenklich und hintergründig.

Mittwoch, 08.07.2020, 11:16 Uhr aktualisiert: 10.07.2020, 14:24 Uhr
Aktuelle Malereien von Klaus Lückemeyer sind noch bis zum 19. Juli im Historischen Rathaus in Warendorf zu sehen. Kleines Foto:
Aktuelle Malereien von Klaus Lückemeyer sind noch bis zum 19. Juli im Historischen Rathaus in Warendorf zu sehen. Kleines Foto: Foto: Klaus Lückemeyer

„Menschmalerei“ endet am 19. Juli. Die gleichnamige Ausstellung mit Arbeiten von Klaus Lückemeyer, Gestalter aus Sassenberg, ist am Sonntag, 19. Juli, letztmalig für Kunstinteressierte im Stadtmuseum am Markt geöffnet.

Aufgrund der weiterhin geltenden Besucherbeschränkungen aufgrund der Corona-Krise kann es leider keine offizielle Finissage mit Veranstalter, Künstler und geladenen Gästen geben.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Porträts aktueller Zeitgenossen und

fiktiver Personen, die seit 2016 entstanden sind. So treffen Friedrich Merz, Armin Laschet , Jens Spahn und der Papst vor der Kulisse der Laurentiuskirche auf Menschen am Rande der Gesellschaft und erfundene Geschöpfe.

Die Arbeiten sind mal gesellschaftskritisch, mal nachdenklich und hintergründig. Im Mittelpunkt des kreativen Prozesses steht immer auch der Versuch, das menschliche Wesen in seiner Vielfalt und seinen Abgründen zu verstehen. Jede Arbeit wird einfarbig mit Aquarellfarben skizziert, vorgearbeitet und dann in unzähligen teils lasierenden, teils deckenden Farbschichten aus Acrylfarben zum endgültigen, realistischen Aussehen übermalt.

Besonderer Wert wird immer auf die Ausarbeitung der Augen-, Nasen- und Mundpartien gelegt, die den Wiedererkennungseffekt eines Gesichts bestimmen, während „unwichtige“ Randbereiche der Arbeit oft weniger akkurat ausgeführt sind.

3D-Visualisierungen und Druckgrafiken früherer Jahre runden die Ausstellung ab. Alle Arbeiten sind in einem Blog abrufbar, der umfassende Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Bildern enthält.

Unter https://menschmalerei.de werden sie auch nach dem Ende der Ausstellung weiter online zur Verfügung stehen.

Die Ausstellung ist bis zum 19. Juli zu sehen: Dezentrales Stadtmuseum, Historisches Rathaus Markt.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 15 bis 17 Uhr, sowie Samstag und Sonntag, 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 10. Juli, bleibt die Ausstellung geschlossen.

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