Heiner Kamp ist neuer Geschäftsführer
WIWA soll Marke für die Stadt sein

Warendorf -

Die Interessengemeinschaft Wirtschaft für Warendorf WIWA hat einen neuen hauptamtlichen Geschaftsführer. Heiner Kamp wird ab dem 1. Oktober diese Aufgabe übernehmen. Sowohl der WIWA-Vorstand als auch der neue Geschäftsführer haben klare Vorstellungen von den nächsten Schritten hin auf dem Weg zu einem zukunftsorientierten Warendorf.

Mittwoch, 15.07.2020, 15:42 Uhr aktualisiert: 16.07.2020, 12:38 Uhr
Die WIWA-Vorstandsvertreter Hanns-Jörg Ahmerkamp, Thomas Pinnekamp und Markus Hinnüber präsentierten den neuen hauptamtlichen WIWA-Geschäftsführer Heiner Kamp (v.l.n.r.).
Die WIWA-Vorstandsvertreter Hanns-Jörg Ahmerkamp, Thomas Pinnekamp und Markus Hinnüber präsentierten den neuen hauptamtlichen WIWA-Geschäftsführer Heiner Kamp (v.l.n.r.). Foto: Monika Vornhusen

Der Vertrag ist unterschrieben, die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung WIWA (Wirtschaft für Warendorf) wurden informiert – und jetzt ist es auch amtlich: Heiner Kamp wird als neuer hauptamtlicher Geschäftsführer von WIWA eine Aufgabe übernehmen, die einer echten Herausforderung gleichkommt.

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten die Vorstandsvertreter Markus Hinnüber , Hanns-Jörg Ahmerkamp und Thomas Pinnekamp am Mittwoch den neuen Mann der WIWA-Spitze. Am 1. Oktober soll der Startschuss für den „Neuen“ fallen. Zunächst im Home-Office, später dann in einem in Warendorfs Innenstadt angesiedelten Büro, das hoffen die WIWA-Vertreter.

Heiner Kamp, der 56-jährige gelernte Betriebswirt und Diplom-Kaufmann, ist aus WIWA-Vorstands-Sicht eine Idealbesetzung. „Wir haben jemanden gesucht, der diesen Vollzeit-Job ausfüllen kann – und zwar mit Persönlichkeit, kommunikativen Fähigkeiten und sozialer Kompetenz. Jemand, der sich in der Politik auskennt, aber wiederum am besten von außerhalb kommt und auch langfristig zur Verfügung steht“, formuliert es Hanns-Jörg Ahmerkamp.

Der Volltreffer landete bei Heiner Kamp, der seit Frühjahr 2019 in Warendorf lebt. Private Veränderungen in seinem Leben lockten ihn in die Emsstadt, in der er sich nach eigenen Aussagen unglaublich gut aufgenommen fühlte. „Ich möchte dieser schönen Stadt, in der ich mich so wohl fühle, mit meinem Engagement auch etwas zurückgeben“, erklärt er seine Entscheidung. Kamp, der zuletzt als selbstständiger Unternehmensberater tätig war, bringt auch politische Erfahrung ein. Nach vier Jahren als Berufspolitiker in Berlin und 16 Jahren in der Kommunalpolitik in Versmold hat er sich auch in Warendorf gleich politisch engagiert. Mit Erfolg, denn erst kürzlich hat er die Nachfolge von Anita Stakenkötter als FDP-Ortsverbandsvorsitzender angetreten.

„In Warendorf steckt so viel Potenzial. Mit WIWA kann es gelingen, viele in dieser Stadt unter einen Hut zu bekommen, um mit einer Stimme zu sprechen“, so Kamp. „Wir möchten WIWA zu einer Marke machen, zu einem starken Interessenverband mit wahrnehmbarer Stimme.“ Mit einer inneren Geschlossenheit und einer entsprechenden Mitgliederstärke könne auch Schlagkräftigkeit nach außen wirken, um so mehr Kaufkraft in die Stadt zu holen und Unternehmen dafür zu interessieren, in Warendorf zu investieren. Aktuell hat die Interessengemeinschaft rund 120 Mitglieder.

Den Weg hin zu diesem Idealzustand, der ein Zusammenwirken von einer möglichst breit aufgestellten Interessengemeinschaft und der Stadt sowie vielen anderen Beteiligten vorsieht, hat der Vorstand in der jüngsten Vergangenheit bereitet. Gespräche wurden geführt, Meinungen ausgetauscht – mit Gewerbevertretern auch aus den Ortsteilen, mit Vertretern der Stadt. Ziele wurden ausgelotet und auch formuliert. Ein enger Austausch zwischen Stadt und WIWA durch Gremienvertreter ist geplant. Jetzt kommt es darauf an: Alle müssen für Warendorf tatsächlich auch an einem Strang ziehen.

 

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