Pletzing behält den Vorsitz
Verjüngungskur für die Ortsunion

Milte -

Den Erhalt und Ausbau von Kindergarten- und Schulplätzen, die Unterstützung von Landwirtschaft und heimischer Wirtschaft, (E-)Mobilität und Nahversorgung sowie die Weiterentwicklung von Baugebieten haben sich die Vorstandsmitglieder der Ortsunion auf die Fahnen geschrieben. Seine Ziele stellte der stark verjüngte Vorstand jetzt in einem Pressegespräch vor.

Mittwoch, 15.07.2020, 21:33 Uhr aktualisiert: 15.07.2020, 23:10 Uhr
Das Vorstandsteam mit Ratskandidat Sascha Schmies (sitzend, l.) und Listenkandidat Heinz-Bernd Große Beckmann (sitzend, r.): Hilli Schwegmann-Aerdker, Dieter Terörde, Ralf Reckhorn. Es fehlen Christoph Schulze Heuling, Josef Havelt und Markus Pletzing.
Das Vorstandsteam mit Ratskandidat Sascha Schmies (sitzend, l.) und Listenkandidat Heinz-Bernd Große Beckmann (sitzend, r.): Hilli Schwegmann-Aerdker, Dieter Terörde, Ralf Reckhorn. Es fehlen Christoph Schulze Heuling, Josef Havelt und Markus Pletzing. Foto: Joke Brocker (1), CDU (1)

Früher, gibt Dieter Terörde unumwunden zu, habe er mit Politik nicht viel am Hut gehabt. Schlagartig geändert habe sich das aber, als sich abzeichnete, dass auch seine zweite Tochter „Fahrkind“ werden sollte, weil es im örtlichen Kindergarten keinen Platz für sie gab. „Da ist das Fass übergelaufen“, blickt der Unternehmer zurück, der sich seither, gemeinsam mit Sascha Schmies und Christoph Schulze Heuling, in einer Eltern-Initiative für die Erweiterung des Kindergartens St. Johannes stark machte.

Dass dieser nun, wie mehrfach berichtet, erweitert wird, sei letztlich auch ein Ergebnis ihres Einsatzes, stellen Terörde und Schmies ganz selbstbewusst fest. Über die gemeinsame Arbeit zugunsten der Kinder hätten sie sich immer intensiver mit politischen Themen auseinandergesetzt und sich konstruktiv mit Politik und Verwaltung ausgetauscht. Daraus sei ihr Engagement in der örtlichen CDU erwachsen, erzählen sie in einem Pressegespräch. „Wir können gemeinsam viel erreichen, Milte hat sehr viel Potenzial und engagierte Bürger. Sie gilt es zu unterstützen“, findet Sascha Schmies, der auch Mitglied im Vorstand des „Familiendorfes Milte“ ist. „Unser Hauptanliegen ist es, das Dorf lebenswerter zu machen.“

Der selbstständige Unternehmensberater und Führungskräftetrainer, Jahrgang 1976, ist Ratskandidat der Ortsunion, die sich eine Verjüngungskur verordnet hat. Schmies, der aus dem Ruhrgebiet stammt, aber seit mittlerweile 15 Jahren in Milte wohnt und mit seiner Frau, einer „Ur-Milterin“, drei Kinder hat, hofft, dass auch Heinz-Bernd Große Beckmann über die Reserveliste für Milte in den nächsten Rat einziehen wird.

„Das haben wir lange nicht gehabt“, meint er; und weiß, dass er auf die Unterstützung eines ganzen Teams setzen kann. Diesem gehören Dieter Terörde, Christoph Schulze Heuling, Hilli Schwegmann-Aerdker, Josef Havelt und Markus Pletzing an.

Die Ortsunion Milte, deren Vorsitzender weiterhin Markus Pletzing heißt, werde sich natürlich auch in Zukunft ihrer Schwerpunktarbeit, dem Erhalt und Ausbau von Kindergarten- und Schulplätzen, widmen, versichert das Team. Außerdem sollten Landwirtschaft und heimische Wirtschaft unterstützt, Freizeit- und Vereinsleben gefördert werden. So soll, sofern Corona es zulässt, am 23. August auf dem Hof Terörde ein Sommerfest für Familien angeboten werden. Für den 18. August ist ein „Runder Tisch“ mit den örtlichen Vereinen und Bürgermeister Axel Linke geplant.

Auch um (E-)Mobilität (Schmies: „Das ist mein Thema.“) und Nahversorgung macht sich die Ortsunion Gedanken. „Wir haben gerade ein Infoblatt erstellt, in dem alle Milter Lebensmittelhändler aufgeführt sind“, verrät Schmies. Intensiv wollen sich die jungen Christdemokraten auch um die Weiterentwicklung von Baugebieten kümmern, die in den vergangenen 14 Jahren, sehr zum Ärger vieler Milter Bürger, ins Stocken geraten war. Dass nun in die Weiterentwicklung des Baugebietes Königstal Bewegung kommt, die archäologischen Arbeiten im September beginnen und statt der 17 oder 18 zunächst geplanten Baugrundstücke gleich 32 entstehen sollen, sei, da sind sie sich einig, auch ein Verdienst von Bürgermeister Axel Linke.

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