FWG fordert Lehrschwimmbad am Standort Freckenhorst
„Schließung ein Riesenfehler“

Warendorf -

„Wir brauchen dringend und schnell ein Becken, in dem die Kinder schwimmen lernen können. Der Standort Freckenhorst war und ist aufgrund seiner Lage aus unserer Sicht ideal. Ein Lehrschwimmbad könnte schnell an der jetzigen Stelle errichtet werden. Wir glauben auch, dass eine Kooperation mit anderen Gemeinden im Umland hierbei die Kosten erheblich reduzieren könnte“, untermauert FWG-Fraktionschef André Wenning den erneuten Anlauf.

Dienstag, 18.08.2020, 12:14 Uhr
FWG fordert Lehrschwimmbad am Standort Freckenhorst: „Schließung ein Riesenfehler“

Die Freie Wählergemeinschaft Warendorf (FWG) unternimmt direkt nach der Kommunalwahl einen neuen Anlauf, in Freckenhorst ein modernes Lehrschwimmbad zu bauen.

„Wir fordern ein neues funktionales Lehrschwimmbad am Standort Freckenhorst. Der aktuelle Beschluss zum Neubau des Hallenbades Warendorf in der jetzt geplanten Form muss aufgehoben werden. „Wir brauchen dringend und schnell ein Becken, in dem die Kinder schwimmen lernen können. Der Standort Freckenhorst war und ist aufgrund seiner Lage aus unserer Sicht ideal. Ein Lehrschwimmbad könnte schnell an der jetzigen Stelle errichtet werden. Wir glauben auch, dass eine Kooperation mit anderen Gemeinden im Umland hierbei die Kosten erheblich reduzieren könnte“, untermauert FWG-Fraktionschef André Wenning den erneuten Anlauf. Nach Schließung des Lehrschwimmbades in Freckenhorst werde immer deutlicher, so die Freien Wähler, dass dies ein Riesenfehler gewesen sei. Das fehlende Lehrschwimmbad stelle viele Eltern vor ein großes Problem. Nicht nur Freckenhorster, sondern inzwischen auch Eltern aus Hoetmar organisierten private Schwimmkurse, um das fehlende Angebot irgendwie zu kompensieren. „Lehrschwimmbäder gehören zwingend zur Daseinsvorsorge“, sei von den Eltern zu hören. Die FWG kritisiert: Weder der Bürgermeister noch die CDU/FDP Mehrheit hätten die Notwendigkeit gesehen, sich mit Herzblut für das Schwimmbad einzusetzen. „Fördermittel wird es so nicht geben“, sei die damalige Aussage der Verwaltung gewesen. Dass es doch geht, zeige das Beispiel Wadersloh. Dort, so die FWG, habe es im März für das Lehrschwimmbecken in Liesborn eine Förderzusage in Millionenhöhe aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gegeben.

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