Bürgermeisterkandidaten stellen sich Freckenhorster Werbegemeinschaft
Der Beste fürs Amt?

Freckenhorst -

Dass es gleich drei Kandidaten für das Bürgermeisteramt gibt, wertete Christian Murrenhoff von der Freckenhorster Werbegemeinschaft als ein Zeichen der Wertschätzung für die Stadt Warendorf. Das sei nicht selbstverständlich. Murrenhoff: „Andere Städte suchen Bürgermeister.“ Bürgermeister Axel Linke (54) und die Herausforderer Peter Horstmann (33) und Peter Huerkamp (61) nahmen am Mittwochabend erstmals vor geladenem Publikum (alle 104 Plätze im Stiftshof Dühlmann waren besetzt) die Möglichkeit wahr, sich zu positionieren und den einen oder anderen Schlagabtausch hinzulegen.

Mittwoch, 02.09.2020, 21:30 Uhr aktualisiert: 03.09.2020, 11:11 Uhr
Bürgermeister Axel Linke und die Herausforderer Peter Horstmann und Peter Huerkamp nahmen erstmals vor geladenem Publikum (102 Plätze) die Möglichkeit wahr, sich zu positionieren und den einen oder anderen Schlagabtausch hinzulegen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Freckenhorster Werbegemeinschaft im Stiftshof Dühlmann.
Bürgermeister Axel Linke und die Herausforderer Peter Horstmann und Peter Huerkamp nahmen erstmals vor geladenem Publikum (102 Plätze) die Möglichkeit wahr, sich zu positionieren und den einen oder anderen Schlagabtausch hinzulegen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Freckenhorster Werbegemeinschaft im Stiftshof Dühlmann. Foto: Joachim Edler

Sechs Partner – eine starke Stadt. Besser hätte es die Freckenhorster Gewerbegemeinschaft in ihrer Präsentation zum Bürgermeister-Duell nicht ausdrücken können. Einen, Hoetmar, Milte, Müssingen, Freckenhorst und Warendorf eng beieinander. Der Ort, an dem das Bürgermeister-Duell am Mittwochabend ausgetragen wurde: Freckenhorst, im Schatten von Warendorf? Nein, sondern auf Augenhöhe. Dabei gibt es politische Themen, die Volkes Seele in Freckenhorst noch immer mächtig bewegen: die Schließung des Lehrschwimmbades oder Schwerlastverkehr, der immer noch durch den Ortskern rollt – statt über eine Umgehungsstraße. Und so wurde das Aufeinandertreffen der drei Bürgermeisterkandidaten im Stiftshof Dühlmann in Freckenhorst am Mittwochabend mit Spannung erwartet.

Bürgermeister Axel Linke (54) und die Herausforderer Peter Horstmann (33) und Peter Huerkamp (61) nahmen erstmals vor geladenem Publikum (alle 104 Plätze waren besetzt) die Möglichkeit wahr, sich zu positionieren und den einen oder anderen Schlagabtausch hinzulegen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Freckenhorster Werbegemeinschaft. Unter der Moderation von Christian Murrenhoff und Hermann Flothkötter hatten die Kandidaten viele Fragen zu beantworten. Dass es gleich drei Kandidaten für das Bürgermeisteramt gibt, wertete Murrenhoff als ein Zeichen der Wertschätzung für die Stadt. Das sei nicht selbstverständlich. Murrenhoff: „Andere Städte suchen Bürgermeister.“

Alle drei Bewerber nutzten die Möglichkeit, ihre persönlichen wie politischen Ziele vor der Wahl am 13. September noch einmal darzulegen. Sie stellten sich den Fragen der Zuschauer, die zuvor vom Veranstalter abgefragt worden waren. Der Veranstalter selbst hatte eine Präsentation zusammengestellt, die Herausforderungen für eine Stadtentwicklung aufzeigte. Diese Präsentation war den Kandidaten vor gut einer Woche zur Verfügung gestellt worden. Es ging unter anderem um die Umgehung für Freckenhorst, den Radwegeausbau, Gewerbeansiedlung sowie Wohn- und Aufenthaltsqualität in den Ortsteilen. Der Schwerpunkt lag zwar auf Freckenhorst. Der Veranstalter wies aber ausdrücklich darauf hin, dass es ähnliche Situationen in allen Ortsteilen gibt.

Alle drei Kandidaten machten ihre Sache gut, hatten unterschiedliche aber auch übereinstimmende Ansichten. Gerade, was die Wohn- und Lebensqualität in Freckenhorst und den Ortsteilen angeht, gab es Parallelen. Auf die Frage, warum bin ich der Beste für Warendorf, führte Peter Huerkamp seine „Lebenserfahrung und berufliche Kompetenz“ in Feld, die ihn zum „erfahren Stadtmanager von Warendorf“ mache. Peter Horstmann konterte mit seinen 33 Jahren. Er sei 20 Jahre jünger als der amtierende Bürgermeister und habe die Zukunft im Blick. Die er allerdings – und das sei keine Drohung – wenn er gewählt werde – die nächsten 20 Jahre auch zu verantworten habe. Amtsinhaber Axel Linke setzte auf Geschaffenes: „Ich habe unglaublich viel angestoßen. Warendorf ist auf einem guten Weg.“

Für alle die das Bürgermeister-Duell verpasst haben, können sich dieses noch weiterhin anschauen auf https://youtu.be/bjRmPFvPAao.

 

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