Kunstrasenförderverein nach fünf Jahren aufgelöst
Venns: „Das ist eine stramme Leistung“

Hoetmar -

Aufgelöst worden ist der Kunstrasenförderverein des SC Hoetmar während der Generalversammlung des Vereins am Freitagabend. Der Grund: Der Verein ist mittlerweile überflüssig, da am Wiebusch in Rekordzeit ein Kunstrasenplatz gebaut worden ist.

Sonntag, 11.10.2020, 19:52 Uhr aktualisiert: 12.10.2020, 13:58 Uhr
Beim Bau des Kunstrasenplatzes wurde der SC Hoetmar von vielen kleinen und großen Sponsoren unterstützt.
Beim Bau des Kunstrasenplatzes wurde der SC Hoetmar von vielen kleinen und großen Sponsoren unterstützt.

Wenn sich Vereine auflösen, ist dies normalerweise kein gutes Zeichen. Das genaue Gegenteil gilt für den Kunstrasenförderverein des SC Hoetmar, dessen Mitglieder am Freitagabend im Wiebusch-Treff für die Auflösung votierten. Anfang Juni 2015 gegründet, hat der Förderverein wesentlich dazu beigetragen, dass im Rekordtempo am Wiebusch ein moderner Kunstrasenplatz entstehen konnte. Bereits im Herbst letzten Jahres rollte erstmals der Ball auf dem neuen Platz.

„Wir haben es in unter fünf Jahren geschafft. Das ist eine stramme Leistung“, freute sich der stellvertretende Vorsitzende Matthias Venns . Vor allem dankte er den zahlreichen Sponsoren und Spendern, ohne die man nicht die an die Stadt Warendorf zugesagte finanzielle Eigenleistung in Höhe von 100 000 Euro hätte erbringen können. „Das war eine tolle Leistung“, sagte Uwe Hesse als Vorsitzender des SC Hoetmar und dankte besonders dem Vorstandsteam des Fördervereins um Heinz Brinkmann für ihr Engagement. Aber auch Rat und Verwaltung dankte er für die konstruktive Zusammenarbeit.

Wie Kassiererin Almuth Venhues berichtete, habe man insgesamt 104939 Euro an Spenden gesammelt. Die Summe von knapp 5000 Euro habe man zum einen genutzt, um Vorbereitungen für die Bandenwerbung zu schaffen, und benötige man zum anderen für die rechtliche Abwicklung des Fördervereins.

Wunsch aller Anwesenden war es, dass der neue Kunstrasenplatz noch feierlich offiziell eingeweiht werden kann. Die eigentlich geplante Einweihung habe man Corona-bedingt wiederholt verschieben müssen.

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