Aktion in der City: Herzlich Herbstlich
„Late-Night kein Fettmarkt-Ersatz“

Warendorf -

Vermutlich nicht nur die steigenden Corona-Fallzahlen waren Auslöser für die „Flaute“ in der Innenstadt zum Late-Night-Shopping. Begleitende Programmpunkte in der City wurden nicht großartig angeboten, damit keine Menschenansammlungen entstehen. Die aufgestellten Strandstühle hatten zwar gewissen Charme, waren aber überwiegend verwaist.

Sonntag, 18.10.2020, 13:50 Uhr aktualisiert: 23.10.2020, 13:22 Uhr
Late-Night-Shopping: Vermutlich nicht nur die steigenden Corona-Fallzahlen waren Auslöser für die „Flaute“ in der Innenstadt. Begleitende Programmpunkte in der City wurden nicht großartig angeboten, damit keine Menschenansammlungen entstehen. Die aufgestellten Strandstühle hatten zwar gewissen Charme, waren aber überwiegend verwaist
Late-Night-Shopping: Vermutlich nicht nur die steigenden Corona-Fallzahlen waren Auslöser für die „Flaute“ in der Innenstadt. Begleitende Programmpunkte in der City wurden nicht großartig angeboten, damit keine Menschenansammlungen entstehen. Die aufgestellten Strandstühle hatten zwar gewissen Charme, waren aber überwiegend verwaist Foto: Andreas Engbert

. Ob es die Gewissheit war, dass der Kreis Warendorf am Samstag zum „Corona-Risikogebiet“ werden würde? Jedenfalls hielt sich der Besucherandrang beim „Late-Night Shopping“, das die Kaufleute in der Altstadt am Freitag in den Abendstunden angeboten hatten, deutlich in Grenzen. Bis 22 Uhr ließen viele der Geschäfte ihre Türen offen, damit die Kunden ausgiebig stöbern konnten. Persönliche Beratung inklusive – in Anbetracht der überschaubaren Kundenzahlen war das zumindest kein Problem.

„Wir sind dankbar und froh, dass etwas gemacht wird“, freute sich Anita Rendón (Holland & More) über die Warendorfer Aktionstage „Herzlich Herbstlich“ am eigentlichen Fettmarkt-Wochenende. Mit Blick auf die Besucherzahlen stellte aber auch sie fest: „Das ist natürlich kein Ersatz für den Fettmarkt oder einen verkaufsoffenen Sonntag.“ Und sie kritisierte die Entscheidung, den gesamten Kreis als Corona-Risikogebiet einzustufen, betroffen sei überwiegend Ahlen: „Die Leute trauen sich kaum noch auf die Straße!“

Problematisch seien jedoch private Feiern, shoppen mit Maske und Abstand jedoch eigentlich kein großes Risiko, rief sie die Kunden auf, den Einzelhandel zu unterstützen.

Auch Thorsten Büttner, Mitglied des initiierenden Vereins „WiWa“, hatte seine Goldschmiede weit nach Sonnenuntergang noch geöffnet. Er freute sich über jeden Kunden, hatte sich aber wohl auch etwas mehr erhofft: „Das trifft uns jetzt natürlich voll“, merkte er mit Blick auf die steigenden Coronafälle – vor allem im Süden des Kreisgebiets – an.

Jedoch waren vermutlich nicht nur die steigenden Fallzahlen Auslöser für die „Flaute“ in der Innenstadt. Begleitende Programmpunkte in der City wurden nicht großartig angeboten, damit keine Menschenansammlungen entstehen. Die aufgestellten Strandstühle hatten zwar gewissen Charme, waren aber überwiegend verwaist. Vorm historischen Rathaus war ein

 

 

 

 

 

Riesenkürbis ausgestellt, dessen Gewicht es zu erraten galt.

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