Bürgerausschuss sagt Straßenkarneval ab
Warendorfer Narren kapitulieren vor Corona

Warendorf -

„Mit jährlich bis zu 25 000 Besuchern sind die Veranstaltungen des Warendorfer Straßenkarnevals ein Anziehungsmagnet für Jecken aus der gesamten Region. Wir vom Bürgerausschuss bedauern die Absage zutiefst“, heißt es in einer Mitteilung. Allerdings lasse die derzeitige Pandemielage eine andere Entscheidung nicht zu. Der Bürgerausschuss zur Förderung des Straßenkarnevals in Warendorf hat am Freitag alle Veranstaltungen der Session mit Publikum abgesagt – und darunter fällt auch der Rosenmontagszug.

Freitag, 06.11.2020, 15:02 Uhr aktualisiert: 06.11.2020, 15:53 Uhr
In Warendorf rechnen die Karnevalisten nicht damit, dass sich die Corona-Situation bessern wird. Der Bürgerausschuss zur Förderung des Straßenkarnevals in Warendorf hat am Freitag alle größeren Veranstaltungen der Session mit Publikum abgesagt.
In Warendorf rechnen die Karnevalisten nicht damit, dass sich die Corona-Situation bessern wird. Der Bürgerausschuss zur Förderung des Straßenkarnevals in Warendorf hat am Freitag alle größeren Veranstaltungen der Session mit Publikum abgesagt. Foto: Roland Weihrauch/dpa

In Warendorf rechnen die Karnevalisten nicht damit, dass sich die Corona-Situation bessern wird. Der Bürgerausschuss zur Förderung des Straßenkarnevals in Warendorf hat am Freitag alle größeren Veranstaltungen der Session mit Publikum abgesagt. Dazu gehören der Karnevalsauftakt am 11. November, die Große Karnevalsnacht am 12. Februar, der Rathaussturm am 14. Februar und der Rosenmontagszug samt anschließender Party am 15. Februar.

Planungen schon auf 2022 gerichtet

„Mit jährlich bis zu 25 000 Besuchern sind die Veranstaltungen des Warendorfer Straßenkarnevals ein Anziehungsmagnet für Jecken aus der gesamten Region. Wir vom Bürgerausschuss bedauern die Absage zutiefst“, heißt es in einer Mitteilung. Allerdings lasse die derzeitige Pandemielage eine andere Entscheidung nicht zu. Und eine Besserung der Lage innerhalb der nächsten zwei Monate sei nicht ersichtlich; der Planungszeitraum zu eng. Zudem seien Hygienekonzepte im Rahmen von Karneval, der von seiner Geselligkeit lebt, nur sehr schwer umzusetzen, so Klemens Westrup, Präsident des Bürgerausschusses. Die Planungen seien jetzt auf eine unbeschwerte Session 2022 gerichtet.

Die Karnevalisten weisen auch darauf hin, dass durch die Entscheidung nicht Karneval an sich abgesagt ist. Der Karneval als fünfte Jahreszeit sei fest im Brauchtumskalender von Warendorf verankert. Daher wird am „11.11.“ eine symbolische Sessionseröffnung („Moritz-Wecken“) inklusive Verkündung des Sessionsmottos 2021 stellvertretend für alle Karnevalisten durch WaKaGe-Präsident Hermann Josef Schulze Zumloh stattfinden. Und nach Informationen unserer Zeitung wird es auch einen Sessionsorden geben, an dem alle Formationen mitgewirkt haben.

Die große Warendorfer Karnevalsnacht 2020

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  • 1600 Besucher kamen am Freitagabend ins Festzelt auf dem Lohwall und feierten die große Warendorfer Karnevalsnacht. Die Schlager-"Stars" Tobee und Ina Colada sorgten für beste Stimmung.

    Foto: Jonas Wiening
  • 1600 Besucher kamen am Freitagabend ins Festzelt auf dem Lohwall und feierten die große Warendorfer Karnevalsnacht. Die Schlager-"Stars" Tobee und Ina Colada sorgten für beste Stimmung.

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  • 1600 Besucher kamen am Freitagabend ins Festzelt auf dem Lohwall und feierten die große Warendorfer Karnevalsnacht. Die Schlager-"Stars" Tobee und Ina Colada sorgten für beste Stimmung.

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  • 1600 Besucher kamen am Freitagabend ins Festzelt auf dem Lohwall und feierten die große Warendorfer Karnevalsnacht. Die Schlager-"Stars" Tobee und Ina Colada sorgten für beste Stimmung.

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  • 1600 Besucher kamen am Freitagabend ins Festzelt auf dem Lohwall und feierten die große Warendorfer Karnevalsnacht. Die Schlager-"Stars" Tobee und Ina Colada sorgten für beste Stimmung.

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  • 1600 Besucher kamen am Freitagabend ins Festzelt auf dem Lohwall und feierten die große Warendorfer Karnevalsnacht. Die Schlager-"Stars" Tobee und Ina Colada sorgten für beste Stimmung.

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    Foto: Jonas Wiening

Die Warendorfer Karnevalsgesellschaft (WaKaGe) hatte bereits vor Wochen ihre Entscheidung getroffen: Das Sessionsauftaktfest bei Allendorf wird es ebenso wenig geben wie eine Prinzenproklamation mit 1000 Gästen in der Kreienbaum Sports- und Eventhalle. Ganz ohne Karneval geht es dann aber doch nicht: die Planungen für eine digitale Prinzenproklamation laufen. Und der Moritz, das Maskottchen des Prinzen wird in diesem Jahr auch nur digital geweckt.

Auch Zwangspause für Tanzgruppen

In die Corona-Zwangspause müssen auch die Tanzgruppen des WaKaGe-Balletts. Kein Training im November für Hüpfer, Flöckchen und Ballett. Noch offen ist, ob es eine Tanzpräsentation in der großen Hallen des Mariengymnasiums geben wird. Geplant war diese im Februar. Die Tänzerinnen sollten ihren Eltern dann zeigen, was sie im Training gelernt haben.

 Zeitgleich sollten die neuen Tanzchoreographien vorgestellt werden. Sollte die Tanzpräsentation allerdings nicht stattfinden, ist ein Ausweichtermin – unabhängig von der Karnevalszeit – in den Sommermonaten geplant.

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